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Glasfaserkabel unter dem Atlantik soll Europa und Lateinamerika ab 2020 verbinden

Der Vertrag über den Bau eines Glasfaserkabels unter dem Atlantik, das Lateinamerika und Europa verbinden wird, ist in Kraft. Das gab die Europäische Kommission heute (Dienstag) in Brüssel bekannt. Dieses neue transatlantische Kabel soll 2020 einsatzbereit sein und wird zwischen Portugal und Brasilien verlaufen. Die hohe Breitbandkonnektivität soll den wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen den beiden Kontinenten fördern.

08/01/2019

Ein wichtiger Teilnehmer des Projekts ist das BELLA-Konsortium (Building the Europe Link to Latin America), eine internationale Partnerschaft von Forschungs- und Bildungsnetzwerken. Größter Investor ist die Europäische Kommission mit einem Beitrag von rund 26,5 Mio. Euro aus dem EU-Forschungsprogramm Horizont 2020 und dem Instrument für regionale Entwicklungszusammenarbeit.

„Nie zuvor waren Lateinamerika und Europa so eng vernetzt: Dass dieses Tiefseekabel nun Realität wird, ist sehr erfreulich. Die neue Datenautobahn wird Innovationen bei Erdbeobachtungsdiensten fördern, uns dem gemeinsamen Forschungsraum zwischen der EU und Lateinamerika einen Schritt näher bringen und Lateinamerikas digitale Kluft zu Europa wie auch innerhalb des Kontinents schließen helfen. Darüber hinaus birgt sie enormes Potenzial für eine noch intensivere Zusammenarbeit in den kommenden Jahren“, so Entwicklungskommissar Neven Mimica, Industriekommissarin Elżbieta Bieńkowska, Forschungskommissar Carlos Moedas und Digitalkommissarin Mariya Gabriel in einer gemeinsamen Erklärung.

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Die vollständige Pressemitteilung

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