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Terrorismusbekämpfung: Europol soll enger mit Drittländern zusammenarbeiten

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Die EU-Kommission will die Zusammenarbeit von Europol mit Drittstaaten bei der Bekämpfung von Terrorismus und anderer schwerer grenzüberschreitender Kriminalität verstärken. Hierfür hat sie heute (Mittwoch) dem Rat empfohlen, die Aufnahme von Verhandlungen über Abkommen zwischen der EU und Algerien, Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Marokko, Tunesien und der Türkei über die Übermittlung personenbezogener Daten zwischen Europol und diesen Ländern zu genehmigen.

20/12/2017

Die Abkommen könnten klare Regeln festgelegen, wie personenbezogene Daten zwischen Europol und den zuständigen Behörden der acht Länder zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung von Terrorismus und schwere organisierter Kriminalität verarbeitet und übermittelt werden. Der Vorschlag der Kommission wird nun im Rat erörtert, der dann entscheidet, ob er die Aufnahme von Verhandlungen genehmigt und der Kommission das Verhandlungsmandat überträgt.

Weitere Informationen:

Daily News vom 20. Dezember 2017

Pressemitteilung zum Anti-Terror-Paket

Elfter Fortschrittsbericht zur Sicherheitsunion

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