Vertretung in Deutschland

EU-Kommissar Christos Stylianides zu Besuch in Norddeutschland

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Der EU-Kommissar Christos Stylianides, zuständig für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, wirbt bei seinem zweitägigen Besuch in den Städten Hamburg, Hannover und Bremen für eine Stärkung des Katastrophenschutzes in den EU-Mitgliedsländern. In Bremen wird Stylianides heute (Dienstag) im Europaausschuss der Bremischen Bürgerschaft über eine bessere Koordinierung der nationalen Katastrophenschutzbehörden auf EU-Ebene diskutieren.

19/12/2017

Bereits gestern (Montag) hatte Stylianides mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil und dem Innenminister Boris Pistorius die EU-Initiative rescEU zur schnelleren Notfallbewältigung besprochen. Zuvor hatte er in Hamburg am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin besucht, um die von der EU finanzierten mobile Speziallabore „European Mobile Laboratories" zu besichtigen, die bei der Bekämpfung des Ebola-Virus zum Einsatz kamen.

Die EU-Kommission hatte im November die Initiative rescEU zur Stärkung der Europäischen Notfallbewältigungskapazität vorgeschlagen. Bei rescEU handelt es sich im Wesentlichen um eine Reserve von Ressourcen, die dann zum Einsatz kommt, wenn Mitgliedstaaten eine Katastrophe nicht alleine bewältigen können und zusätzliche Hilfe der EU benötigen, die auch rasch bereitgestellt werden sollte. Alle Kosten und Kapazitäten von rescEU sollen vollständig von der Europäischen Union finanziert werden.

Weitere Informationen:

Daily News vom 18.12.2017

Mehr zu dem Besuch auf Twitter

Der Vorschlag zu rescEU

Pressekontakt: Margot Tuzina, Tel.: +49 (30) 2280 2340

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.