Vertretung in Deutschland

Frauen in Führungspositionen: Die Kommission nähert sich ihrem Ziel von mindestens 40 Prozent

/germany/file/picture18ajpg-15_de

picture_18a.jpg
©

Die EU-Kommission unter Präsident Juncker will mit gutem Beispiel vorangehen und den Anteil von Frauen in den kommissionsinternen Führungspositionen erhöhen. Bis zum Ende der laufenden Amtszeit sollen mindestens 40 Prozent der mittleren und höheren Führungspositionen von Frauen besetzt sein. Laut heute (Mittwoch) vorgelegter Zahlen nähert sich Kommission kontinuierlich ihrem Ziel. Demzufolge waren am 1. November 2017 36 Prozent der Führungskräfte auf allen Ebenen Frauen – gegenüber 30 Prozent zu Beginn der Amtszeit. „Eine geschlechtermäßig ausgewogene Verwaltung ist effizienter und erreicht bessere Ergebnisse. Die Kommission schuldet den EU-Bürgerinnen und -Bürgern das Beste; deshalb müssen wir mit gutem Beispiel vorangehen“, sagte Günther Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal.

22/11/2017

„Wir sind auf dem richtigen Weg, und wir werden weiterhin gezielte Maßnahmen ergreifen, bis wir eine angemessene Vertretung unserer Kolleginnen auf allen Managementebenen erreicht haben“, sagte Oettinger weiter.

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat sich zum Ziel gesetzt, dass bis zum Ende der Amtszeit dieser Kommission mindestens 40 Prozent der mittleren und höheren Führungspositionen von Frauen besetzt sein sollen.

Den neuesten Zahlen zufolge waren am 1. November 2017 36 Prozent der Führungskräfte auf allen Ebenen Frauen gegenüber 30 Prozent zu Beginn der Amtszeit.

Auf der höheren Führungsebene (Direktoren, stellvertretende Generaldirektoren und Generaldirektoren) sind die Fortschritte sogar noch stärker ausgeprägt: Hier stieg der Frauenanteil von 27 Prozent am 1. November 2014 auf 35 Prozent. Auf der mittleren Führungsebene (Referatsleiter) sind 37 Prozent der Führungskräfte Frauen - im Vergleich zu 31 Prozent, als die Kommission Juncker ihr Amt angetreten hat.

Die Fortschritte sind einer Reihe von Maßnahmen zu verdanken, die die Kommission seit Beginn ihrer Amtszeit ergriffen hat:

- Maßnahmen zur Ermittlung, Entwicklung und Unterstützung weiblicher Talente, gezielte Schulungen und Mentoring;

- spezifische Managementprogramme und Unterstützung für bestehende und neue Netzwerke für Frauen im Rahmen der Strategie Vielfalt und Inklusion, die im Sommer 2017 angenommen wurde;

- Festlegung individueller Ziele für alle Abteilungen der Kommission in Bezug auf die erstmalige Ernennung eines/einer Bediensteten zum Referatsleiter bzw. zur Referatsleiterin. Aus den aktuellen Daten geht hervor, dass unsere Abteilungen auf dem richtigen Weg sind, um ihre Ziele zu erreichen.

Dies ist Teil der umfassenden Strategie der Kommission zur Gleichstellung der Geschlechter. Der Aktionsplan 2018-2019 zum Abbau des geschlechtsspezifischen Lohngefälles sieht unter anderem Maßnahmen vor, die darauf zielen, die „gläserne Decke“ zu durchbrechen; zu diesem Zweck sollen Projekte zur Schaffung eines ausgewogeneren Verhältnisses der Geschlechter auf allen Führungsebenen in Unternehmen finanziert und die Regierungen und Sozialpartner aufgefordert werden, ein ausgewogeneres Verhältnis von Frauen und Männern in Entscheidungsprozessen zu gewährleisten.

Weitere Informationen:

Vielfalt und Inklusion – Pressemitteilung

Aktionsplan zum Abbau des geschlechtsspezifischen Lohngefälles

Special Eurobarometer on gender equality in the EU

Pressekontakt: Reinhard Hönighaus, Tel.: +49 (30) 2280-2300

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.