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Italien und Griechenland erhalten EU-Unterstützung für Behebung von Erdbebenschäden

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Solidaritätsfonds
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Die EU-Kommission hat heute (Mittwoch) Hilfszahlungen aus dem Solidaritätsfonds der EU für Italien in Höhe von 1,2 Mrd. Euro für die Wiederaufbauarbeiten nach den Erdbeben in 2016 und 2017 auf den Weg gebracht. Auch Griechenland erhält aus dem Solidaritätsfonds knapp 140.000 Euro zur Behebung der Erdbebenschäden von diesem Juni auf den Inseln Chios und Lebsos. Damit soll der Wiederaufbauprozess unterstützt und die wirtschaftliche Tätigkeit in den betroffenen Regionen wieder in Gang gebracht werden.

25/10/2017

Die für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissarin Corina Crețu sagte dazu: „Mit der heutigen Zahlung lassen wir unseren Worten Taten folgen: Wie versprochen stehen wir Italien während des Wiederaufbaus zur Seite. Auf Wunsch von Präsident Juncker denken wir derzeit außerdem darüber nach, wie wir unsere Mitgliedstaaten in Zukunft generell besser beim Umgang mit den immer häufiger werdenden Naturkatastrophen unterstützen können. Dabei wollen wir sowohl wirksame Soforthilfe leisten als auch langfristig zum Wiederaufbau beitragen.” 

Nach den Erdbeben in den Jahren 2016 und 2017 in den italienischen Regionen Abruzzen, Latium, Marken und Umbrien hatte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker  seine Unterstützung zugesichert. Die Kommission hatte darauf im Juni vorgeschlagen, 1,2 Mrd. Euro aus dem Solidaritätsfonds der EU bereitzustellen. Dies ist der höchste Betrag, der je in einer einzigen Tranche zur Verfügung gestellt wurde.

Weitere Informationen:

Daily News vom 25.10.2017

Solidarität mit Italien: EU-Mittel zur Unterstützung der Wiederaufbauanstrengungen nach den Erdbeben

Der Solidaritätsfonds der Europäischen Union

Pressekontakt: Katrin Abele, Tel.: +49 (30) 2280-2140

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