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Hochrangige Gruppe „GEAR 2030“ weist Weg für Autoindustrie der Zukunft

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Ohne Reichweitenangst in den Urlaub: E-Autos können dank EU-gefördertem Projekt auch jenseits deutscher Grenzen aufgeladen werden
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Die hochrangige Gruppe „GEAR 2030“ hat heute (Donnerstag) ihren Bericht für eine global wettbewerbsfähige und nachhaltig wachsende Automobilbranche vorgelegt. Die Vertreter des öffentlichen und privaten Sektors, die von der Europäischen Kommission zusammengebracht wurden, empfehlen, dass die Automobilindustrie in saubere, emissionsfreie Fahrzeuge und in vernetztes und automatisiertes Fahren investiert. Die Kommission wird nun die Empfehlungen prüfen und politische Optionen zu ihrer Umsetzung ausloten.

19/10/2017

Die für Industriepolitik zuständige Kommissarin Elżbieta Bieńkowska begrüßte den Bericht: „Die Automobilindustrie befindet sich an einem Wendepunkt. Der Emissionsskandal hat ihrem Ruf und der Glaubwürdigkeit ernsthaft geschadet. Die öffentliche Gesundheit und die Umwelt stehen auf dem Spiel, die gesellschaftlichen Erwartungen ändern sich und der globale Wettbewerb ist hart. Dieser Bericht ist eine gute Grundlage für einen (Neu-)Start. Ich freue mich, dass er sowohl von Regierungen als auch von der Industrie weitgehend unterstützt wird. Wir können unsere Ziele durch eine enge Zusammenarbeit erreichen.“

Eine Reihe von Initiativen sind bereits in Vorbereitung, wie das bevorstehende zweite Mobilitätspaket mit strengeren CO2-Standards und die Initiative für die Entwicklung und Produktion von Batterien in Europa. Die Automobilindustrie spielt eine zentrale Rolle in der von Präsident Juncker in seiner Rede zur Lage der Union angekündigten Strategie der Kommission für die Industriepolitik.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung zum „GEAR 2030“-Bericht

Der „GEAR 2030“ - Bericht

Das zweite Mobilitätspaket

Maßnahmen zur Eindämmung der Luftverschmutzung durch Kraftfahrzeuge

Pressekontakt: Katrin Abele, Tel.: +49 (30) 2280 2340

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.