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EU und Vereinigtes Königreich befragen WTO zu Handelsbeziehungen

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​Die Europäische Union und das Vereinigte Königreich haben sich in einem gemeinsamen Brief zur Klärung von aus dem Brexit resultierenden Handelsfragen an die Welthandelsorganisation (WTO) gewandt. Dies gab die EU-Kommission heute (Mittwoch) bekannt. Während der Austrittsverhandlungen der letzten Monate waren Fragen zu Warenverkehr, Dienstleistungen und Öffentlichem Beschaffungswesen aufgetreten, die beide Seiten im Einklang mit den Regeln und Verfahren der WTO lösen wollen. Die Verhandlungen in diesen Fragen zielen darauf ab, dass das Vereinigte Königreich seinen internationalen Verpflichtungen, die das Land durch seine EU-Mitgliedschaft mit der WTO eingegangen ist, nachkommt und einen geordneten Rückzug vorbereitet.

11/10/2017

Mit dem heutigen Brief läuten die EU und das Vereinigte Königreich einen transparenten Austausch mit allen Mitgliedern der WTO ein. Sobald das Vereinigte Königreich die EU verlassen hat, wird es eigene Verpflichtungen mit der WTO haben. Das betrifft unter anderem Zollkontingente. Daher ist es erforderlich, dass beide Seiten ihre jeweiligen Verpflichtungen klären.

Am 29. April 2017 verabschiedete der Europäische Rat – die Staats- und Regierungschefs der 28 EU-Länder – politische Leitlinien, die einen Rahmen für die Verhandlungen sowie die dabei von der EU vertretenen allgemeinen Standpunkte und Grundsätze vorgeben.

Weitere Informationen:

Daily News vom 11.10.2017

Der gemeinsame Brief

Informationen zu den Brexit-Verhandlungen

Pressekontakt: Reinhard Hönighaus, Tel.: +49 (30) 2280-2300 und Margot Tuzina, Tel.: +49 (30) 2280 2340

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