Vertretung in Deutschland

Kommission lädt Industrie und Mitgliedsstaaten ein, um Batterie-Produktion in der EU voranzutreiben

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Ohne Reichweitenangst in den Urlaub: E-Autos können dank EU-gefördertem Projekt auch jenseits deutscher Grenzen aufgeladen werden
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Der für die Energieunion zuständige Kommissionsvizepräsident Maroš Šefčovic hat für morgen (Mittwoch) zu einem ranghohen Treffen zur Batterieentwicklung und -produktion in Europa eingeladen. Vertreter der europäischen Industrie, der Mitgliedsstaaten und von Finanzinstitutionen werden teilnehmen. Durch die Zusammenarbeit sollen die Lücken in der Wertschöpfungskette der Batterieproduktion für die Elektromobilität geschlossen werden. Nach dem Treffen wird Vizepräsident Šefčovic gegen 16 Uhr Medienvertreter über die Ergebnisse unterrichten. Die Pressebegegnung wird live bei EbS übertragen.

10/10/2017

„Batterien sind eine Schlüsseltechnologie im Zusammenhang der Energieunion. Ihre Entwicklung und Produktion spielen eine strategische Rolle in der aktuellen Entwicklung hin zu sauberer Mobilität und Energiesystemen. Ihr Potential sollte in der EU nicht unbeachtet bleiben und wir müssen alle in die gleiche Richtung ziehen“, sagte Šefčovic vor dem Treffen. „Letztendlich geht es darum, die europäische Industrie stärker und wettbewerbsfähiger zu machen, Jobs zu schaffen und den Kampf gegen den Klimawandel anzuführen.“

Das Treffen geht auf die von Präsident Juncker bei seiner Rede zur Lage der Union beschriebene neue Strategie für die Industriepolitik zurück, die „unserer Industrie helfen wird Weltführer in Innovation, Digitalisierung und Dekarbonisierung zu werden oder zu bleiben.“

Die Initiative zielt darauf ab, die Lücke in der Wertschöpfungskette bei der Batterieproduktion zu schließen und Maßnahmen zu beschließen, die nötig sind um die Wettbewerbsfähigkeit der EU zu erhalten. Zudem bietet die neue Industriepolitik Vorschläge für saubere, wettbewerbsfähige und vernetzte Mobilität vor, die verschärfte CO2-Emissionsstandards für Autos und Autobusse beinhaltet. Außerdem soll ein Aktionsplan für die Infrastruktur alternativer Brennstoffe die Entwicklung der Ladeindustrie und autonomes Fahren unterstützen.

Die Kommission hat die Entwicklung von Batterien als Schlüsseltechnologie unterstützt. Die kürzlich veröffentlichte Strategie für emissionsarme Mobilität hat eine Agenda zu einer Wende zu sauberer, vernetzter Mobilität gemacht und die Batterieproduktion als Flaggschiff-Projekt vorgestellt.

Europas Investitionen in eine karbonarme Kreiswirtschaft hilft der EU die Klimaziele des Pariser Abkommens einzuhalten. Die Kommission ist bereit Ihre Arbeit gemeinsam mit dem Mitgliedsstaaten und allen anderen Akteuren aufzunehmen, um diese Initiative voranzubringen.

 

Weitere Informationen:

Statement nach dem Treffen hier live

Die Strategie für die Industriepolitik

Energieunion und Klimaschutz

Eine europäische Strategie für emissionsarme Mobilität

Pressekontakt: Laura Bethke Tel.: +49 (30) 2280 2190

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.