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EU-Investitionsoffensive soll jährliche Wirtschaftsleistung in Europa bis 2020 um 0,7 Prozent steigern

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Die Investitionsoffensive für Europa - der so genannte Juncker-Plan - soll bis zum Jahr 2020 0,7 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt der EU beitragen. Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat heute (Donnerstag) neue Zahlen über die Auswirkungen der Kredite der EIB-Gruppe und des Juncker-Plans herausgegeben. Die Europäische Kommission und die EIB-Gruppe schätzen, dass der Juncker-Plan bis 2020 700.000 Arbeitsplätze schaffen wird.

 

28/09/2017

Kommissionsvizepräsident Katainen, zuständig für Jobs, Wachstum, Investition und Wettbewerbsfähigkeit, sagte: „Dank der Investitionsoffensive und des Engagements der EIB-Gruppe haben wir in den vergangenen zwei Jahren Hunderte von Projekten angeschoben, Tausende von kleinen und mittleren Unternehmen nehmen Darlehen auf. Jetzt können wir sagen, dass die makroökonomischen Auswirkungen bis 2020 bei einer Steigerung des BIP der EU um 0,7 Prozent liegen werden und rund 700.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Es ist nicht zu leugnen, dass der Investitionsplan das erreicht, wofür er geschaffen wurde: Sie fördert Arbeitsplätze und Wachstum in Europa.“

Bis zum Jahr 2036 dürfte das BIP der EU noch 0,4 Prozent höher sein als ohne den Investitionsplan. Ab September 2017 sollen die im Rahmen des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) genehmigten Maßnahmen in den 28 Mitgliedstaaten 236,1 Mrd. Euro an Gesamtinvestitionen auslösen.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung der EIB: Finanzierungen der EIB-Gruppe schaffen bis 2020 voraussichtlich 2,25 Millionen neue Arbeitsplätze

Pressekontakt: Reinhard Hönighaus, Tel.: +49 (30) 2280-2300

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