Vertretung in Deutschland

Diskussion: Kampf gegen Desinformation

/germany/file/12042019einladungjpg_de12042019einladung.jpg

Kampf gegen Desinformation
©

Was tun EU, Staat und Gesellschaft im Kampf gegen Desinformation zum Schutz unserer Demokratie

Datum: 
12/04/2019 - 09:30 bis 11:15

Eine gesunde Demokratie braucht eine offene, freie und faire öffentliche Debatte. Zum Schutz der Europawahl und der bevorstehenden nationalen Parlaments- und Kommunalwahlen geht die Europäische Union daher gemeinsam mit den Mitgliedstaaten und der Zivilgesellschaft gegen Desinformation vor.
 
Was genau tun Staat und Gesellschaft in Deutschland gegen die Verbreitung von Desinformation, die Hass sät, zu Spaltung anstachelt und das Vertrauen in die Demokratie erschüttert? Was tun die EU-Organe?
 
Die Vertretung der Europäischen Kommission und das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland laden Sie ein zu einer Podiumsdiskussion mit einführenden Keynote-Reden
 
am Freitag, den 12. April 2019 von 9.30 – 11.15 Uhr
Europäisches Haus, Unter den Linden 78, 10117 Berlin

9:00 Uhr    Einlass und leichtes Frühstück mit Kaffee und Croissants
9:30 Uhr     Begrüßung
9:35 Uhr     Keynote von Lutz Güllner, Leiter Strategische Kommunikation,
Europäischer Auswärtiger Dienst, zum EU-Aktionsplan gegen Desinformation
9:50 Uhr    Keynote der Europaabgeordneten Rebecca Harms (Grüne/EFA) über feindselige Propaganda u.a. aus Russland und die Entschließung des Parlaments zum Schutz von Wahlen
10:05 Uhr     Keynote von David Schraven, Gründer von Correctiv, deutscher Partner im Netzwerk FactCheckEU, über die Zusammenarbeit unabhängiger Faktenchecker mit Google und Facebook
10:15 –11:15 Uhr     Podiumsdiskussion mit Ulrike Demmer, stv. Regierungssprecherin und stv. Leiterin des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung, Andreas Kindl, Leiter Strategische Kommunikation, Auswärtiges Amt, Rebecca Harms, David Schraven und Lutz Güllner.  

Moderation: Alexander Sängerlaub, Stiftung Neue Verantwortung

Hintergrund:
 
Als Teil des Aktionsplans gegen Desinformation haben die EU-Organe und die Mitgliedstaaten kürzlich ein gemeinsames Frühwarnsystem eingerichtet, an dem auch die Bundesregierung beteiligt ist. Online-Plattformen wie Google, Facebook und Twitter haben sich in einem Verhaltenskodex verpflichtet, Scheinkonten zu schließen und Wahlwerbung transparent zu machen. Im Europäischen Auswärtigen Dienst werden die Task Forces für strategische Kommunikation gestärkt. Europaweit vernetzen sich unabhängige Faktenprüfer, um Desinformationskampagnen aufzudecken. Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments fordern die EU-Länder in einer Entschließung auf, einen Rechtsrahmen für das Vorgehen gegen hybride Bedrohungen zu erwägen.
 
Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bis zum 10. April 2019 unter folgendem Link an: Anmeldung

Livestream der Veranstaltung: https://www.youtube.com/c/euinde/live  

Hashtags: #EUvsDisinfo #EP2019 #Europawahl
 
Wir würden uns freuen, Sie am 12. April begrüßen zu dürfen.
 
Richard N. Kühnel, Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland
Frank Piplat, Leiter des Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in Deutschland