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Der gemeinsame Binnenmarkt lässt die Preise sinken

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Der europäische Binnenmarkt ist 1993 in Kraft getreten. Das Warenangebot ist seitdem bunter und vielfältiger geworden. Durch den Wettbewerb und das Ende nationaler Monopole sind viele Güter und Dienstleistungen günstiger als zuvor.


01.03.2017 - So sind die Preise für das Telefonieren, für Strom oder für Flüge deutlich gesunken. Es ist ein grenzenloser Raum für 510 Millionen Europäer - der Binnenmarkt ist Europas ehrgeizigstes Projekt und gleichzeitig das Kernstück der wirtschaftlichen Integration der 28 Mitgliedstaaten. Der Binnenmarkt gilt als eine der wichtigsten Errungenschaften Europas.

Die EU verfolgt das Ziel, einen europäischen Raum ohne Binnengrenzen zu schaffen, in dem Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital frei zirkulieren können. Diese Liberalisierung des Binnenmarktes trägt zu einer Mehrung des Wohlstands und zu einer nachhaltigen Entwicklung der Wirtschaft bei.

Indem die EU für alle Länder das Recht angleicht, schützt sie europaweit die Rechte und Interessen der Verbraucher. Dass der europäische Binnenmarkt kein Markt „um jeden Preis“ ist, beweist das hohe Niveau im Verbraucher- und Umweltschutz in der EU. Denn grenzenlos bedeutet keineswegs, den Raum dem freien Markt zu überlassen: Vielmehr sind die europäischen Institutionen bei der Gesetzgebung vertraglich dazu verpflichtet, ein hohes Schutzniveau in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit, Umweltschutz und Verbraucherschutz zu gewährleisten.

In Zeiten zunehmender Globalisierung ist der Binnenmarkt der wichtigste Trumpf Europas. Denn die Freizügigkeit sorgt dafür, dass Fachkräfte überall in der EU arbeiten können und Firmen im europäischen Ausland Niederlassungen eröffnen und ihren Geschäften nachgehen können. Das schafft die in Europa dringend benötigten Arbeitsplätze und sorgt für Wachstum.

Die Chancen des Binnenmarktes können jedoch nicht immer verwirklicht werden, da die Regeln des Binnenmarktes nicht bekannt sind, nicht umgesetzt oder einfach durch verschiedene, ungerechtfertigte Barrieren in Frage gestellt werden. Darüber hinaus muss sich der Binnenmarkt den Anforderungen der heutigen Realität stellen: Er muss auch für innovative Ideen und neue Geschäftsmodelle Raum bieten können. Die EU-Kommission hat deshalb dem Ziel, einen „vertieften und gerechteren Binnenmarkt“ zu schaffen, oberste Priorität eingeräumt.

Ein vertiefter und gerechterer Binnenmarkt

Pressekontakt: Katrin Abele, Tel.: +49 (30) 2280-2140

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.