Fischerei

Grönland

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Partnerschaftliches Fischereiabkommen

Das neue Protokoll zum partnerschaftlichen Fischereiabkommen zwischen der EU und Grönland gilt für den Zeitraum 1.1.2016 bis 31.12.2020.

Hauptpunkte des Abkommens

Geltungsdauer des Abkommens: 6 Jahre (1.1.2013 – 31.12.2018), verlängerbar
Geltungsdauer des Protokolls:  5 Jahre (1.1.2016 – 31.12.2020)
Paraphiert:    20.3.2015
Gegenstand des partnerschaftlichen Fischereiabkommens:  Gemischtes Abkommen, wobei die Zuteilung der Quoten der TAC- und Quotenverordnung unterliegt
Finanzieller Beitrag:

16 099 978 Euro, einschließlich einer finanziellen Reserve von 1 700 000 Euro für zusätzliche Fangquoten für die im Protokoll genannten Arten.
2 931 000 Euro pro Jahr für die Unterstützung und Durchführung einer sektoralen Fischereipolitik in Grönland.

Lizenzgebühren
Art Euro/Tonne (2016–2017) Euro/Tonne (2018–2020)
Kabeljau 132,63 142,11
Pelagischer Rotbarsch 78,11 83,68
Tiefenrotbarsch 78,11 83,68
Schwarzer Heilbutt 190,11 203,68
Tiefseegarnelen – Ost 73,68 78,95
Tiefseegarnelen – West 117,89 126,32
Lodde 7 7,50
Fangmöglichkeiten gemäß Protokoll
(in Tonnen)
  2016/2020
Kabeljau 1 800
Pelagischer Rotbarsch 2 200
Tiefenrotbarsch 2 000
Schwarzer Heilbutt (westliche Gewässer) 2 500
Schwarzer Heilbutt (östliche Gewässer) 5 200
Tiefseegarnelen – West 2 600
Tiefseegarnelen – Ost 5 100
Lodde 20 000
Grenadierfische (westliche Gewässer) 100
Grenadierfische (östliche Gewässer) 100
Beifang 1 126
Insgesamt 42 726

Bisheriger Verlauf

Das erste Fischereiabkommen zwischen der EU und Grönland wurde 1985 für einen Zeitraum von zunächst zehn Jahren geschlossen und anschließend jeweils um Sechsjahreszeiträume verlängert, bis es durch die partnerschaftlichen Fischereiabkommen ersetzt wurde. Das erste Fischereiabkommen wurde durch aufeinanderfolgende Protokolle umgesetzt.

Aktueller Rechtsrahmen