Steuerung der Fangkapazität – Fischereiflotte

Steuerung der Fangkapazität – Fischereiflotte

Steuerung der Fangkapazität – Fischereiflotte

Steuerung der Fangkapazität – Fischereiflotte

Fischereimanagement

Durch die Steuerung der Fangkapazität soll ein stabiles und dauerhaftes Gleichgewicht zwischen der Fangkapazität der Flotten und den Fangmöglichkeiten erreicht werden.

Die EU-Länder müssen jedes Jahr anhand der Leitlinien der Europäischen Kommission darüber Bericht erstatten. Hat ein Flottensegment Überkapazitäten erwirtschaftet, muss der betreffende Mitgliedstaat Maßnahmen zur Wiederherstellung des Gleichgewichts treffen, zum Beispiel durch öffentlich finanzierte Stilllegung von Fahrzeugen. Sofern ein Mitgliedstaat keinen Bericht vorlegt oder die notwendigen Maßnahmen nicht durchführt, kann die EU-Finanzierung ausgesetzt oder unterbrochen werden.

Für jedes EU-Land sind Obergrenzen für die Flottenkapazität in Kilowatt (kW) und Bruttoraumzahl (BRZ) festgelegt. Neue Schiffe können nur dann der Flotte hinzugefügt werden, wenn die entsprechende Flottenkapazität in kW und BRZ stillgelegt wurde. Diese Zugangs- und Abgangsregelung verhindert, dass die Fischereiflotten Europas größer werden.

Die Kommission führt ein EU-Flottenregister mit den erforderlichen Informationen für alle Fahrzeuge. Dieses Register wird regelmäßig durch die Mitgliedstaaten aktualisiert. Eine erste Version der neuen Anwendung für das Flottenregister (FLEET) liegt bereits vor. 

Weitere Informationen

EU-Flottenregister

Berichte der Mitgliedstaaten über ihre Fischereiflotten 2019

Berichte der Mitgliedstaaten über ihre Fischereiflotten 2018

Berichte der Mitgliedstaaten über ihre Fischereiflotten 2017

Berichte der Mitgliedstaaten über ihre Fischereiflotten 2016

STECF-Website