Fischerei

Kontrolltechnologien

Kontrolltechnologien

Kontrolltechnologien

Das EU-System für Fischereikontrollen

Das EU-System für Fischereikontrollen setzt umfassend moderne Technologien ein, um die wirksame Überwachung und Kontrolle der Fischereiflotte zu gewährleisten. Sie verbessern den Zugang zu verlässlichen Fischereidaten und ermöglichen beispielsweise die Überprüfung von Informationen durch Gegenprobe mit Daten aus verschiedenen Quellen.

Elektronische Aufzeichnungs- und Meldesysteme (ERS)

Das elektronische Meldesystem (ERS) dient der Aufzeichnung von Daten zur Fischereiaktivität (z. B. Fänge, Anlandungen, Verkäufe) und der Übermittlung an die Fischereibehörden in den Mitgliedstaaten. Für Schiffe über 15 Meter Länge ist das ERS vorgeschrieben – ab dem 1. Januar 2012 sogar für Schiffe ab 12 Meter Länge. Es ersetzt papierene Logbücher und wird aus diesem Grund auch als elektronisches Logbuch oder „e-Logbuch“ bezeichnet. Außerdem ersetzt es die Verkaufsbelege.

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Satellitengestütztes Schiffsüberwachungssystem (VMS)

Mit dem satellitengestützten Schiffsüberwachungssystem (VMS) werden in regelmäßigen Abständen Daten über Standort, Kurs und Geschwindigkeit von Schiffen an die Fischereibehörden gemeldet. Für EU-Schiffe über 15 Meter Länge ist das VMS vorgeschrieben – ab dem 1. Januar 2012 sogar für Schiffe ab 12 Meter Länge. Schiffe ähnlicher Größe aus Nicht-EU-Ländern müssen ein funktionsfähiges Satellitenortungsgerät an Bord installieren, wenn sie in Gemeinschaftsgewässern fahren.

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Neue Kontrolltechnologien sind heute unerlässlich, um eine wirksame Überwachung und Kontrolle der Fischereiflotte und eine effiziente Verwaltung hochwertiger und zuverlässiger Fischereidaten zu gewährleisten.

Schiffsortungssystem (VDS)

Die EU fördert außerdem den verstärkten Einsatz von Schiffsortungssystemen (VDS), einer Technologie auf Satellitenbasis, mithilfe derer auch Schiffe auf See aufgespürt und identifiziert werden können. Nach den EU-Rechtsvorschriften (Verordnung 1224/2009) sollten alle Fischereibehörden über die technische Möglichkeit des Einsatzes von VDS verfügen.

Die wichtigste Aufgabe des VDS ist die Identifizierung von Fischereifahrzeugen und die Aufspürung ihrer Positionen auf See.

Automatisches Identifizierungssystem (AIS)

Das für die Sicherheit auf See eingesetzte automatische Identifizierungssystem (AIS) ist ein autonom und kontinuierlich funktionierendes System zur Identifizierung und Überwachung von Schiffen, das den elektronischen Austausch von Schiffsdaten, einschließlich Schiffskenndaten, Position, Kurs und Geschwindigkeit zwischen unweit voneinander operierenden Schiffen sowie zwischen Schiffen und Behörden an Land ermöglicht.

Die Fischereifahrzeuge in der EU sind schrittweise mit AIS-Übertragungsgeräten auszustatten:

  • ab 31. Mai 2012: alle Schiffe über 24 Meter Länge,
  • ab 31. Mai 2013: alle Schiffe über 18 Meter Länge,
  • ab 31. Mai 2014: alle Schiffe über 15 Meter Länge.

Die Mitgliedstaaten können AIS-Daten für Überwachung und Kontrolle einsetzen.

Kombinierte Überwachung

Moderne Technologien für die Fischereikontrolle sind kein Ersatz für herkömmliche Kontroll- und Überwachungsmethoden, wie Inspektionen am Bord von Schiffen oder an Land. Bei sachgemäßem Einsatz können die neuen Technologien jedoch dazu dienen, zielgerichteter vorzugehen und damit die Kosten zu senken und die Effizienz zu erhöhen. Beim Vergleich der über die verschiedenen Systeme erfassten Daten können die Fischereibehörden risikogesteuerte Kontrollstrategien anwenden, um illegale Machenschaften aufzudecken, die anderenfalls unerkannt blieben. Durch vernünftigen und sachgerechten Einsatz moderner Technologien werden die Gesamtkosten für Fischereikontrollen beträchtlich gesenkt.

European Commission supports FOCUS

The FOCUS (Fisheries Open Source Community Software) community has been established with the purpose to create and maintain free software dedicated to the management, conservation and sustainable use of the fishery resources.

FOCUS Vision is to be the global reference innovative open source solutions for sustainable fisheries management. The community accepts donations of open source initiatives that support this vision. The accepted donations future development will be managed by FOCUS and published under a free open source licence. As FOCUS believes that information sharing is a pillar of the platform needed to perform efficient fisheries management, a strategic partnership with UN/CEFACT has been established to support the FLUX Standard for sustainable fisheries management. In reality the FOCUS suite aims at implementing the FLUX standards.

All deliverables from the FOCUS projects will be made available under an open-source licence and are free to download, change and use. We hope that any beneficiaries of FOCUS also will be giving something back to the community but this is voluntary.

FOCUS welcomes all organisations and individuals that want to contribute to the success of FOCUS. Please visit www.focus.fish to read more.

As a member of the FOCUS Community Board, the Directorate-General for Maritime Affairs and Fisheries (DG MARE) supports FOCUS effort with expertise, knowledge and resources.

FLUX Transportation Layer and Protocol

The FLUX Transportation Layer (FLUX TL) is a messaging integration system developed to help Member States and third parties exchange fisheries control information among themselves and the Commission in implementing fisheries control.  Similarly, third parties (SFPAs, RFMOs) will need to use FLUX TL to exchange information with EU countries. FLUX TL uses a new standard (UN/CEFACT) that has become the format to exchange electronic fisheries information and data between Member States, Member States and the Commission, or Member States and RFMOs and SFPAs.

The FLUX transportation Protocol is a mechanism describing how to reliably deliver the messages to their destination and without human intervention. It uses state-of-the-art technologies (SOAP Web Services) to guarantee interoperability. The FLUX Protocol is defined in the following two documents:

Rechtsetzung und amtliche Dokumente

Corrigendum to Commission Implementing Regulation (EU) No 404/2011 of 8 April 2011 laying down detailed rules for the implementation of Council Regulation (EC) No 1224/2009 establishing a Community control system for ensuring compliance with the rules of the Common Fisheries Policy

COMMISSION IMPLEMENTING REGULATION (EU) No 404/2011
of 8 April 2011 laying down detailed rules for the implementation of Council Regulation (EC) No 1224/2009 establishing a Community control system for ensuring compliance with the rules of the Common Fisheries Policy

Council Regulation (EC) No 1224/2009 of 20 November 2009 establishing a Community control system for ensuring compliance with the rules of the common fisheries policy, amending Regulations (EC) No 847/96, (EC) No 2371/2002, (EC) No 811/2004, (EC) No 768/2005, (EC) No 2115/2005, (EC) No 2166/2005, (EC) No 388/2006, (EC) No 509/2007, (EC) No 676/2007, (EC) No 1098/2007, (EC) No 1300/2008, (EC) No 1342/2008 and repealing Regulations (EEC) No 2847/93, (EC) No 1627/94 and (EC) No 1966/2006

Vessel Monitoring System (VMS) - Data exchange - Specific privacy statement

Electronic Recording and Reporting System (ERS) - Data exchange - Specific privacy statement