Glossar:Dauergrünland

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Dauergrünland sind Flächen, die fortdauernd (über mehrere - in der Regel fünf oder mehr Jahre in Folge) dem Anbau von Grünfutterpflanzen dienen, sei es durch künstliche Anlage (Einsaat) oder auf natürliche Weise (Selbstaussaat), und die außerhalb der Fruchtfolge des landwirtschaftlichen Betriebs stehen.

Grünland kann zur Beweidung, zum Mähen für Silage und Heu oder zur Erzeugung von erneuerbarer Energie verwendet werden.

Grünland sollte aus Pflanzenarten/Gräsern bestehen, die als Tierfutter dienen.

Dazu gehören

  • Alle geernten Dauergründlandflächen, ungeachtet der Verwendung
  • Dauergründlandflächen, die zur Erzeugung von erneuerbarer Energie verwendet werden
  • Dauerwiesen und -weiden, die normalerweise für intensive Beweidung genutzt werden können
  • Ertragsarmes Dauergrünland, d.h. Dauerweiden mit geringem Ertrag und normalerweise in armen Böden in Gebirgsregionen. Normalerweise werden sie nicht durch Düngemittel, Bodenmobilisierung, Aussaat oder Entwässerung verbessert und sind zur extensiven Beweidung geeignet
  • Dauergrünland, das nicht mehr zum Zwecke der Produktion verwendet wird und das die Kriterien für Subventionen erfüllt
  • Land, das für mehr als 5 Jahre aus der Produktion genommen wurde und das dennoch in gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand erhalten wird

Ausgeschlossen sind

  • Flächen ohne Futterpflanzen (d.h., ohne Pflanzarten, die für Futter verwendet werden können)

Strukturbaum

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