Glossar:Vollzeitäquivalent (VZÄ)

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Ein Vollzeitäquivalent (VZÄ) ist eine Kennzahl zur vergleichbaren Messung der Beschäftigung oder der Zahl der Studierenden, auch wenn die Arbeits- oder Studienzeiten hinsichtlich der Wochenstundenzahlen unterschiedlich sind.

Zur Ermittlung der Kennzahl wird die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden oder für das Studium aufgewendeten Stunden einer Person zur durchschnittlichen Stundenzahl eines Vollzeitbeschäftigten oder –studierenden ins Verhältnis gesetzt. Vollzeitbeschäftigte oder –studierende werden somit mit jeweils einem VZÄ gezählt, während bei Teilzeitbeschäftigten oder –studierenden die anteilige Arbeits- oder Studienstundenzahl erfasst wird. So werden beispielsweise Teilzeitbeschäftigte mit 20 Stunden Wochenarbeitszeit bei einer Vollzeit-Wochenarbeitszeit von 40 Stunden mit 0,5 VZÄ erfasst.

Die Beschäftigten eines Unternehmens, Wirtschaftszweigs oder Landes können somit aufaddiert und in Vollzeitäquivalenten ausgedrückt werden. Im Bildungsbereich wird mit der Angabe der Vollzeitäquivalente die tatsächliche Stundenzahl, die ein Studierender aufwendet, im Vergleich zur üblichen Stundenzahl angegeben.

Verwandte Begriffe

Statistische Daten

Quelle