Übersicht - Institutionelle Sektorkonten

Institutionelle Sektorkonten – Übersicht

Einleitung

Bild Sektorkonten

Was sind Sektorkonten?

Die institutionellen Sektorkonten stellen umfassendes und konsistentes Datenmaterial für Sektoren bereit, welche Wirtschaftssubjekte mit ähnlichen Verhaltensweisen zu institutionellen Bereichen zusammen. Dadurch helfen sie die komplexe Funktionsweise einer Volkswirtschaft besser zu verstehen. Sie umfassen nichtfinanzielle Transaktionen z.B. im Bezug auf Herstellung, Einkommen, Verbrauch und Kapitalinvestitionen, sowie finanzielle Transaktionen im Bezug auf Kredite, Sicherheiten, usw. Informationen zu Vermögensbilanzen sind ebenfalls verfügbar. Die Daten werden viertlejährlich und jährlich erhoben.

Institutionelle Sektoren sind Teil der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen, welche einbreites Spektrum an Statistiken umfassen, die eine Volkswirtschaft auf verschiedene Arten beschreiben, wie z.B. durch Hauptaggregate, einschließlich des BIP , institutionelle Sektoren, Staatsfinanzen oder Aufkommens-, Verwendungs- und Input-Output Tabellen. Eine Auswahl an Daten ist auch auf regionaler Ebene verfügbar. Diese Themen werden in gesonderten Bereichen auf der Eurostat Website näher behandelt.

Über welche Sektoren sprechen wir?

Die Hauptsektoren umfassen:

  • nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften
  • finanzielle Kapitalgesellschaften
  • Staat
  • Haushalte 
  • Private Haushalte; private Organisationen ohne Erwerbszweck

Für weitere Informationen sehen Sie bitte die Informationen zu institutionellen Sektoren auf der Seite 'Konzepte'.

Welche Informationen stehen zur Verfügung?

Institutionelle Sektoren bieten umfassende Informationen zu den wirtschaftlichen Aktivitäten von gebietsansässigen Bereichen sowie zu den Interaktionen zwischen diesen Bereichen und der restlichen Welt. Sie bestehen aus einer Abfolge von Konten, welche die Herstellung, Erzeugung und Verteilung von Einkommen, der Verwendung des Einkommens und der Kapitalkumulation beschreiben. Kontensalden in den Bereichen umfassen Wertschöpfung, verfügbares Einkommen sowie den Finanzierungssaldo. Zahlreiche wirtschaftliche Schlüsselindikatoren werden von den Sektoren abgeleitet, wie z.B. die Sparquote oder der Schulden-Einkommensquotient der Haushalte sowie die Investitionsrate oder die Gewinnquote der Unternehmen.

Die Erstellung von umfassenden finanzbezogenen als auch nicht-finanzbezogen Konten für den Euroraum und die Europäische Union ("Europäische Sektorkonten") ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit Zwischen Eurostat, der Europäischen Zentralbank (EZB), den nationalen statistischen Ämtern und den nationalen Zentralbanken.

Ein kurzer geschichtlicher Überblick

Institutionelle jährliche/vierteljährliche Sektorkonten werden seit 2007 veröffentlicht im Einklang mit dem Aktionsplan der Europäischen Währungsunion als ein Instrument bessere Wirtschaftspolitik. Materialien der Pressemitteilungen finden Sie unten auf Englisch:

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