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Fünf Maßnahmen, die von Unternehmen ergriffen wurden und andauern werden.

Die Art, wie und wo wir arbeiten, hat sich seit Beginn der COVID-19-Pandemie Anfang 2020 rasch geändert. Welche dieser Änderungen werden fortbestehen, wenn alle Einschränkungen aufgehoben sind?
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Telearbeit

Die Arbeit von zu Hause aus erspart Arbeitnehmern das tägliche Pendeln und reduziert den Bedarf an gemeinsamen Büroflächen, wodurch Arbeitgeber und Arbeitnehmer Zeit und Geld sparen. Die Arbeitgeber verbringen weniger Zeit im Verkehr, haben weniger Fahrtkosten und gewinnen dadurch mehr Zeit für Dinge, die sie gerne machen. Gleichzeitig könnten sich durch die Reduzierung oder völlige Aufgabe der Büroflächen erhebliche Kosteneinsparungen für die Unternehmen ergeben, weshalb die Idee nicht nur unter den Mitarbeitern beliebt ist, sondern sich auch als äußerst rentabel erweist.

Online-Sitzungen und -Veranstaltungen

Eine der ersten durch die Pandemie ausgelösten Änderungen bestand in der Absage sämtlicher persönlicher Treffen. Stattdessen nutzten Unternehmen für die Abhaltung von Sitzungen und Veranstaltungen eine Vielzahl von Plattformen, wie Zoom und Microsoft Teams, um die Gruppeninteraktion aufrechtzuerhalten. Dies ermöglichte es denjenigen, die von zu Hause aus arbeiteten, an Veranstaltungen teilzunehmen und mit Kollegen zu kommunizieren. Zudem konnten mehr Personen an den Online-Sitzungen teilnehmen, und sie mussten nicht mehr zu einem bestimmten Zeitpunkt vor Ort sein. Im Laufe der Zeit wurden die durch die Pandemie bedingten Online-Sitzungen kürzer und regelmäßiger, es wurden Reisekosten für alle Beteiligten eingespart und die Mitarbeiter gewannen Zeit, die sie für andere Aufgaben nutzen konnten.

Flexible Arbeitszeit

Für manche Arbeitnehmer/-innen war es während der Pandemie eine Herausforderung, die Kinderbetreuung mit verschiedenen Arbeitsumgebungen in Einklang zu bringen, weshalb in ganz Europa zunehmend flexible Arbeitszeiten eingeführt wurden. Es hat sich gezeigt, dass die Anpassung der Arbeitszeit an verschiedene Verpflichtungen und Lebensstile zu einer Steigerung der Produktivität und einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben führte. In verschiedenen COVID-19-bezogenen Umfragen in Unternehmen berichteten die Mitarbeiter ihren Arbeitgebern, dass sie ihre Arbeit mit den neuen flexiblen Arbeitsmodellen aufrechterhalten oder verbessern konnten.

Digitales Recruiting

Um die verschiedenen durch COVID-19 bedingten Einschränkungen einzuhalten und auch während der globalen Pandemie neues Personal einstellen zu können, haben Unternehmen weltweit ihre Recruiting-Methoden angepasst. Die Einstellungsverfahren wurden nunmehr online durchgeführt, wobei die Bewerber über Online-Plattformen befragt und Online-Tests und -Fragebogen genutzt wurden, um die am besten für das Team geeigneten Mitarbeiter zu ermitteln. Digitale Einstellungsverfahren (auch E-Recruiting genannt) haben sich als effizient und kostengünstig erwiesen, sodass die Personalabteilungen diese neuen Methoden und Instrumente gerne weiterhin nutzen möchten.

Online-Schulungen

Traditionell waren Präsenzschulungen der häufigste Weg, um neue Mitarbeiter einzuführen und vorhandenes Personal weiterzubilden. Oft wurde dazu ein bestimmter Sachverständiger eingeladen oder Fachkollegen hielten Vorträge, um ihr Wissen mit den anwesenden Kollegen zu teilen. Seit Beginn der Pandemie ist die Zahl der Online-Schulungen stark gestiegen, wodurch die Sachverständigen für das Personal besser erreichbar geworden sind, mehr Personen an Schulungen teilnehmen können und Zeit gespart wird, wenn Schulungen in verschiedenen Gebäuden abgehalten werden. Die Teilnahme an Schulungen von überall auf der Welt hat allen Unternehmen Weiterbildungsmöglichkeiten eröffnet.

 

Erfahren Sie mehr über die Arbeit in der Welt nach COVID-19 in unserem Artikel Die Organisation eines erfolgreichen Online-Bewerbungsgesprächs.

 

Weiterführende Links:

Zoom

Microsoft Teams

 

Weitere Informationen:

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17/09/2021

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