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Gewinner des Wettbewerbs zu #EUmovers in den sozialen Medien verkündet

Die Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration hat die fünf besten und beliebtesten Beiträge zur #EUmovers-Kampagne in den sozialen Medien gewürdigt.
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2018 jährte sich der 60. Jahrestag der EU-Rechtsakte über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit und der 50. Jahrestag der Gründungsakte über die Freizügigkeit von Arbeitnehmern. Um diese beiden Meilensteine zu feiern, ermutigte die Europäische Kommission Bürger, die von diesen Rechten profitiert haben, ihre Erfahrungen in den sozialen Medien über die #EUmovers-Kampagne zu teilen.

 

Hier sind die fünf Gewinner und ihre Beiträge:

 

Juho-Pekka Palomaa (Finnland)

Vor einem Jahr stand ich vor einer Entscheidung, die mein Leben ändern sollte, und ich war mir nicht sicher, was mich erwartete. Ich war nach meinem Abschluss seit sechs Monaten arbeitslos, als mich plötzlich ein Ruf erreichte, der mich nach Estland führen sollte. Ich hatte meinen Lebenslauf auf der EURES-Plattform veröffentlicht und etwa einen Monat später erhielt ich eine Mitteilung per E-Mail, in der stand, dass sich jemand mein Profil angeschaut und eine Nachricht geschickt hat. Es war ein Stellenangebot für eine Arbeit in meinem Nachbarland, Estland. Nach dem Bewerbungsgespräch beschloss ich, es zu probieren. Ich wusste nicht viel über das Land oder über die Stadt selbst, außer dass die Sprache wie Finnisch klingt, nur irgendwie lustiger. Ich erhielt eine Menge Infomaterial über den Umzug nach Estland, und alles sah vielversprechend aus. Auch wenn die Gehälter dort wesentlich niedriger sind, hat das Land anscheinend eine gewaltige digitale Entwicklung vollzogen, die es seinen Bürgern ermöglichte, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Während meines Aufenthalts in Estland habe ich viel erlebt: Ich lernte Einheimische über Brettspiel-Veranstaltungen kennen, absolvierte einen kostenlosen Estnisch-Sprachkurs und traf andere Auswanderer, ich suchte einen kostenlosen Familienarzt auf, unterzeichnete Dokumente mit digitaler Unterschrift und nutzte den kostenlosen Nahverkehr. All das in einer reichen und alten Kultur, in der die Leute Englisch, Estnisch, Finnisch und Russisch sprechen. Ich lebe nicht mehr in der Stadt, aber ich war immer wieder erstaunt über ihre weit zurückreichende Geschichte und zugleich über die modernen High-Tech-Systeme und all die Annehmlichkeiten. Und das Sahnehäubchen war, dass ich bei der Feier der Esten zum 100. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit dabei sein konnte. Meiner Ansicht nach steht diese kleine Nation vor einer glänzenden Zukunft!

 

Carola Bosio (Italien)

Hallo! Ja, ich glaube ich bin eine EU-Freizügigkeitssüchtige seit ich 20 Jahre wurde. Mit 20 lebte ich in Lille, Frankreich, und nahm an einem universitären Austausch für einen Doppelabschluss teil. Das hat mir die Augen geöffnet und mich „unheilbar infiziert“. Mit 23 lebte ich in Mailand, wo ich meine berufliche Laufbahn begann. Mit 27 wohnte ich für einen Monat in Madrid, einfach um Spaß zu haben. Jetzt kann ich behaupten, dass ich Spanisch spreche. Mit 28 lebte ich in Paris, der Liebe und der Arbeit wegen. Dort verlor ich zwar meine „Liebe“, fand aber zwei „Freunde fürs Leben“. Nun gut, jetzt bin 38 Jahre alt, habe einen Ehemann und Zwillinge im Alter von zwei Jahren – ist es jetzt an der Zeit, mit dem ständigen Umziehen aufzuhören? Die Antwort ist „Nein“! Wir sind mit unseren beiden kleinen Rackern nach Irland gezogen, um dort als Familie ein europäisches Abenteuer zu erleben. Ich arbeite jetzt für eine Universität in Irland und habe nun meine ganze Familie mitgenommen. ICH LIEBE EUROPA.

 

Sheila Margaret Ward (Vereinigtes Königreich)

Nachdem ich in den Sechzigern Spanisch und Portugiesisch an der Universität Leeds studiert hatte, begann ich meine berufliche Laufbahn als Lehrerin für Englisch als Fremdsprache. Als dann das Vereinigte Königreich der EU beitrat, freute ich mich sehr, da ich immer an diese Idee geglaubt hatte. Nachdem ich im Vereinigten Königreich, in Spanien und anderen Länder als Lehrerin gearbeitet hatte, zog ich 1980 nach Portugal, wo ich eine Stelle beim British Council antrat. Nach dem Beitritt Portugals zur EU war das Hin- und Herreisen sehr viel einfacher, da es keine Zollbeschränkungen mehr gab. Als Englischlehrerin habe ich viele Studenten unterrichtet, die am Erasmus-Programm teilnehmen wollten, und ich war beeindruckt davon, welche Möglichkeiten dieses Programm bietet. Bevor ich 2010 in Rente ging, suchte ich das portugiesische Rentenamt auf und füllte ein Formular aus, in dem ich alle EU-Länder angeben musste, in denen ich gearbeitet hatte. Das war alles. Als Rentnerin bezog ich dann automatisch meine Rente aus Portugal, dem Vereinigten Königreich und Spanien. Das war alles sehr effizient. Mittlerweile habe ich in Portugal drei zweisprachige Kinderbücher veröffentlicht und ich widme meine Zeit der Förderung von Zweisprachigkeit. Wir Europäer haben so viel gemeinsam, und das Erlernen anderer Sprachen sollte in allen Schulsystemen einen Schwerpunkt bilden.

 

Filipa Rodrigues (Portugal)

Ich bin eine Tochter Europas. Ich glaube an ein Europa ohne Grenzen, in dem alle kulturellen Unterschiede zu einer Brücke zwischen den Menschen werden. Denn diese Unterschiede bereichern uns und lassen uns die Welt besser verstehen. Meine erste Reise führte mich nach Spanien, das Land neben meinem Heimatland, Portugal. Ich war noch ein Kind und reiste mit meiner Familie. Die erste Reise mit Freunden unternahm ich ins Vereinigte Königreich, damals war ich Gymnasialschülerin. Ich nahm an Weiterbildungen im Vereinigten Königreich und in Griechenland teil. Mein Erasmus+-Praktikum absolvierte ich im Vereinigten Königreich. Ich bin durch Italien, Schottland, die Schweiz und Spanien (mehrmals) gereist und ich habe vor, noch viel mehr Länder zu bereisen. In diesem Jahr beschloss ich, nach Irland zu ziehen. Ich suchte auf dem EURES-Portal nach einer Stelle und nachdem ich gefunden hatte, was ich suchte, unterstützte mich EURES bei meinem Umzug nach Irland und all den damit zusammenhängenden Angelegenheiten. Ich liebe dieses Land, seine Geschichte, Kultur, die Menschen dort, die Natur... Ich hatte Glück, dass ich einem vereinten Europa aufwachsen konnte, einem Europa, das mir immer Möglichkeiten bot, wenn ich danach suchte. Ein Europa, in dem ich meine Rechte habe und in dem ich mich sicher fühle. Ich bin stolz, eine Tochter Europas zu sein!

 

Chloé Jorigny-Casteuble (Frankreich)

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Ich bin Chloé, ich bin 24 Jahre alt und lebe seit einem Jahr in Belgien. Zurzeit bin ich beim Föderalen Öffentlichen Dienst – Soziale Sicherheit beschäftigt. Dort befasse ich mich mit dem Brexit :) Ich liebe es zu reisen und habe mehrere Praktika in verschiedenen Ländern der EU absolviert. Während meines Studiums und meines Berufslebens bin ich viel gereist.

 

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16/05/2019

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