Arbeitsmarktinformationen

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Rumänien - Sud

Kurzer Überblick über den Arbeitsmarkt

 

Die Region Süd-Muntenien umfasst die folgenden Kreise: Argeș, Călărasi, Dâmbovița, Giurgiu, Ialomița, Prahova und Teleorman.

Laut den Ergebnissen der letzten Volkszählung belief sich die Gesamtbevölkerung der sieben Kreise auf 3 136 400 Einwohner. 

Laut der Arbeitskräftebilanz beliefen sich die Arbeitskraftressourcen der Region per 1. Januar 2017 auf 1 884 000 Personen, davon 58,2 % Erwerbstätige.

Die registrierte Arbeitslosenquote belief sich am 31. Dezember 2017 auf 5,3 % und die Zahl der registrierten Arbeitslosen betrug 58 000 Personen. 

In der Industrie dieser Region sind fast alle Industrieaktivitäten vertreten: Förderung und Verarbeitung von Erdöl und Erdgas, Kohle, Kalk, Ton, Sand und Salz, Verarbeitung landwirtschaftlicher Lebensmittel und Herstellung von Textilerzeugnissen, Holzverarbeitung, Herstellung von Maschinen, Ausrüstungen und Transportmitteln, Produktion von Erdöl- und Chemieausrüstungen, Produktion von Kühl- und Tiefkühlschränken, Automobilproduktion (Dacia-Renault), Erzeugung von Elektroenergie, Wärmeenergie, Gas usw. 

Die Donau im Süden der Region bietet die Möglichkeit, mit den acht Anrainerstaaten in Kontakt zu treten, und mittels des Donau-Schwarzmeer-Kanals besteht Zugang zum Schwarzen Meer und zum Hafen von Konstanza, dem wichtigsten Meereshafen des Landes. Die Landeshauptstadt Bukarest ist zwar nicht Teil der Region, liegt aber in deren Zentrum; dies ist aufgrund der sozialen und institutionalen Infrastruktur ein echter Vorteil.

In Bezug auf den Anteil an den wichtigsten Wirtschaftsaktivitäten liegen die Erwerbstätigen in der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft bei 27,7 %, während sie im Dienstleistungssektor mit 39,1 % dominieren sowie in der Industrie und im Baugewerbe 33,2 % ausmachen.

Die traditionellen Industriezweige der Region Süd-Muntenien sind folgende: 

  • Herstellung von Erdöl- und Chemieanlagen;
  • Herstellung petrolchemischer Erzeugnisse;
  • Herstellung der Fahrzeuge Dacia-Renault;
  • Landwirtschaftliche Pflanzenproduktion;
  • Gebirgs- und Badetourismus.

Die wesentlichen Vorteile der Region im Vergleich zu den anderen Regionen sind:

  • der Zugang zum bedeutendsten Flughafen des Landes, Bukarest – Henry Coandă;
  • Teilabschnitte der europäischen Verkehrskorridore IV und IX und die Autobahnen A1 (Bukarest – Pitești), A2 (Bukarest – Konstanza) und A3 (Bukarest – Ploiești) sowie modernisierte National- und Europastraßen;
  • günstige und gut ausgebildete Arbeitskräfte;
  • für die biologische Landwirtschaft geeigneter Grund und Boden.

Die wichtigsten Arbeitgeber der Region, was die Beschäftigtenzahl angeht, waren statistischen Daten der ANOFM zufolge: SC Automobile Dacia SA, Lisa Draxlmaier Autopart România, SC Lear Corporation Romania, SC Johnson Controls România, Yazaki România SRL, SC Lidl Discount SRL, SC Arctic SA, Leoni Wiring System. 

Verwendete Quellen: Nationale Arbeitsvermittlungsagentur (Agenția Națională pentru Ocuparea Forței de Muncă), Nationales Statistisches Amt (Institutul Național de Statistică) (Arbeitskräftebilanz), Ministerium für Regionale Entwicklung und Öffentliche Verwaltung (Ministerul Dezvoltării Regionale și Administraţiei Publice).

Text zuletzt geändert am: 09/2018


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