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Blog

Interreg-Projekt „Garage 4.0 - Kfz-Betrieb 4.0“

04/04/2019
by Chantal PIERLOT
Sprache: DE

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Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens hat dem ZAWM Eupen Januar 2017 für das Projekt „Kfz-Betrieb 4.0“ eine Kofinanzierung zugesagt. Das Projekt wurde Februar 2017 vom Begleitausschuss des Interreg-Programms Euregio Maas-Rhein genehmigt und ist inzwischen in vollem Gange.

Dieses Projekt ist eine Antwort auf drei aktuelle Entwicklungen, die enorme Auswirkungen auf das Überleben kleiner und mittlerer Kfz-Betriebe haben werden:

  • erstens: WEB 4.0,
  • zweitens: Elektromobilität,
  • drittens: fahrzeugtechnische Innovationen (z.B. Assistenz-systeme und vernetzte Autos).

Diese Entwicklungen können Arbeitsplätze gefährden aber auch neue wirtschaftliche, berufliche und gesellschaftliche Möglichkeiten bieten. Zwar obliegt es der Automobilindustrie, diese technologischen und wirtschaftlichen Entwicklungen umzusetzen, aber es bedarf solcher Projekte, um den Anschluss von kleinen und mittleren Betriebsstrukturen sowie ihrer aktuellen und zukünftigen Mitarbeiter an diese Zukunftsthemen zu sichern.

  
Projektziel

Übergeordnetes Ziel des Projektes ist es, Unternehmen und Fachkräfte des Kfz-Gewerbes dabei zu unterstützen, den Wandel hin zu alternativen Antriebstechniken, innovativer Fahrzeugtechnologie sowie neuen Wirtschafts- und Vertriebsmodellen zu initiieren und erfolgreich umzusetzen. 

  
Vorgehensweise

Im Rahmen des Projektes wird in vier Arbeitspaketen ein Schulungskonzept entwickelt, das in Tiefe und Breite flexibel erweiterbar ist. Dabei wird im ersten Arbeitspaket ein neues Konzept für Multimedia-Lehrgänge entwickelt. Im zweiten Arbeitspaket wird eine Internetplattform aufgebaut, die einen schnellen Austausch von Informationen zwischen Lehrkräften, Trainern und Schülern ermöglichen soll. In einem dritten Arbeitspaket sollen zielgerichtete Kursmodule als interaktive Abendveranstaltung (Workshops und Unternehmerrundtische) einschließlich der Unterrichtsmaterialien konzipiert werden. Auch Tage der Elektromobilität und der Fahrerassistenzsysteme für die breite Öffentlichkeit sind geplant. Schließlich werden in einem vierten Arbeitspaket mehrere Apps, die eine Hilfe beim Kauf eines neuen Autos beispielsweise unter Berücksichtigung des CO2-Ausstoßes darstellen, entwickelt. Diese Apps beziehen somit den mündigen Verbraucher aktiv in die Projektaktivitäten ein.

Die zu entwickelnden Module sollen die Fachkräfteentwicklung, das Know-how von Technikern, Verkäufern und Unternehmern (insbesondere von KMU) fördern. Sie berücksichtigen die Auswirkungen der genannten Innovation auf alle technischen und kommerziellen Berufsprofile und unterstützen den beruflichen Kompetenzwandel. Sie sollen auch eine Vorbereitung auf zukünftig Veränderungen im Kfz-Gewerbe darstellen und Niederschlag in den jeweiligen Ausbildungsprogrammen finden. Schließlich werden in einem vierten Arbeitspaket werden mehrere Apps, die eine Hilfe beim Kauf eines neuen Autos beispielsweise unter Berücksichtigung des CO²-Ausstosses darstellen, entwickelt. Sie beziehen den mündigen Verbraucher aktiv in die Projektaktivitäten ein.

  
Veröffentlichungen zu dem Projekt

Auto Motor und Sport (Ausgabe 9_2017):

/epale/de/file/technik-profi-09b-17pdftechnik-profi-09b-17.pdf

  

Grenz-Echo (Ausgabe 13.04.2018):

/epale/de/file/grenz-echo-s-11pdfgrenz-echo-s-11.pdf

   

Präsentation des Projekts bei der Regionalkonferenz (April 2019):

/epale/de/file/interreg-projektgarage40pdf-0interreg-projekt_garage_4.0.pdf

  

Quellen:

Gino Decoster, Projektkoordinator im ZAWM

https://www.zawm.be/projekte/garage-40-kfz-betrieb-40/

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