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Politischer Frühschoppen zu den EU-Wahlen

16/05/2019
Sprache: DE

„EU – ist das Frieden oder kann das weg?“ Unter diesem Titel organisierten die ostbelgischen Studentenvereinigungen, unterstützt vom Rat der deutschsprachigen Jugend (RdJ), Europe Direct und dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlamentes in Belgien einen politischen Frühschoppen Mitte März 2019.

  

Kurze Berichterstattung

  

Rund 70 Teilnehmer, vorwiegend junge Erwachsene, ließen sich die Debatte zwischen den sieben Kandidaten nicht entgehen und kamen am Sonntagmorgen ins Kloster Heidberg in Eupen, um zu hören, welche Visionen die Kandidaten und ihre Parteien für die Zukunft Europas haben. Die Ostbelgier haben am 26. Mai die Möglichkeit, einen Vertreter für die Deutschsprachige Gemeinschaft in das Europäische Parlament zu wählen.

Nach einer kurzen Vorstellung der Kampagne „Diesmal wähle ich“ von Rolf Walter, Informationsbüro des Europäischen Parlamentes, kamen die 7 Vertreter der ostbelgischen Parteien auf die Bühne und stellten sich als auch die Partei kurz vor. Schließlich erklärten die vier Studentenvereinigungen die Themen, die sie für die Diskussion vorbereitet hatten. Mit Hilfe der Slido-App konnte sich das Publikum dann zwei Themen aussuchen.

So begann die Diskussion mit dem Schwerpunkt Sicherheit, wo über Migration, eine europäische Armee und den Außengrenzen gesprochen wurde. Abwechselnd reagierten die Kandidaten zu den verschiedenen Themen und gaben ihren Standpunkt preis. Verschiedene Slido-Umfragen ermittelten die Meinung des Publikums und versprachen Abwechslung in der ruhigen Diskussion. So waren 73% der Teilnehmer für eine europäische Armee, wobei sich die Parteien eher für eine engere Zusammenarbeit der Staaten ausspricht.

Danach wurde über das sehr aktuelle Thema Klimawandel gesprochen. Uneinigkeit bei den Parteien als auch im Publikum herrschte, ob Schüler die Schule schwänzen sollten, um für das Klima auf die Straße zu gehen. Zusätzlich wurde über die Abschaltung des belgischen Atomkraftwerks Tihange und die mögliche Einsetzung von alternativen Energien gesprochen. Es wurde deutlich, dass jeder nachhaltig handeln muss, um die Umwelt zu schützen und die Konsequenzen des Klimawandels zu verringern. Allerdings sind die Parteien unterschiedlicher Meinung, ob die Politik sich dazu in die Wirtschaft einmischen sollte.

Am Ende zeigte die anonyme Umfrage, welche der Kandidaten bei der Diskussion am meisten überzeugt hatte. Anschließend erhielten die Teilnehmer sowie auch die Kandidaten noch die Möglichkeit, in geselliger Runde mit Snacks und Getränken über das ein oder andere Thema zu sprechen und Fragen zu stellen. Damit endete eine gelungene Veranstaltung mit interessierten jungen Erwachsenen, die zeigt, dass die EU ein Projekt ist, das definitiv nicht weg kann.

  

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Bildquelle: Ostbelgien Europa

 

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