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ARBEIT WEITER DENKEN: Neue Kompetenzen für eine digitalisierte Arbeitswelt (S. 140 ff.)

24/07/2017
Sprache: DE

Das dritte Werkheft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ist erschienen und beschäftgt sich in der aktuellen Ausgabe mit dem Thema "WeiterLernen" für die Arbeitswelt der Zukunft. Die Werkhefte begleiten den Dialogprozess Arbeiten 4.0, bieten Einblicke zur Zukunft der Arbeit und bilden eine erweiterte Plattform für den fachlichen Austausch interessierter Akteure.

Im Bereich der Erwachsenenbildung/Weiterbildung stellt sich die Frage, welche Fähigkeiten und Kompetenzen heute und in Zukunft vermittelt werden müssen, um sich in der digitalen Arbeitswelt zurechtzufinden. Ein Berliner Modellprojekt hat sich zum Ziel gesetzt, eine Zusatzqualifikation zu entwickeln, die im Rahmen bestehender Berufsausbildung berufsübergreifend einsetzbar ist. Sie soll Beschäftigte dabei unterstützen, den Anforderungen einer sich rasant verändernden Arbeitswelt zu entsprechen und ihre Beschäftigungsfähigkeit zu sichern.

Im dritten Werkheft liefern Anne Röhrig (k.o.s GmbH) und Steffi Michailowa (ABB Deutschland) ab S. 140 einen Zwischenbericht.

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Kommentare

  • Bild des Benutzers Joachim Sucker

    Das ist wirklich ein interessanter Beitrag. Bei nachfolgendem Text komme ich ins grübeln: Eine Ermöglichungsdidaktik in der Erwachsenenbildung schmeiß die meisten Lehrsettings über den Haufen. Die "Dozenten" oder besser Coaches müssen die beschriebenen Qualifikation erst selbst erlernen. Diesen Rollenwechsel zu vollziehen dauert sehr, sehr lange. An den Schulen und Hochschulen ist dies zu erkennen.

    Meine Frage:

    Gibt es "Dozenten"-Fortbildungen, die die genannten Qualifikationen auf Seite 142 bereits umsetzen?
    In den aktuellen Fortbildungsprogrammen der Erwachsenenbildung suche ich vergebens danach.

    Wir haben im Projekt ein Lernarrangement entwickelt,2 das dem Modell »Berufsübergreifende Zusatzquali kation für digitale Kompetenzen« gerecht wird. Gestützt auf die Arbeiten von Erpen- beck/Sauter (2013, 2015), geht es von folgenden Merkmalen aus:

    • Selbstorganisierte Kompetenzentwicklung wird zukünftig in und mit dem Netz stattfinden.

    • Kompetenzziele werden individuell formuliert.

    • »Ermöglichungsdidaktik« statt »Belehrungsdidaktik«: Wissensaufbau, Qualifizierung und Kompetenzentwicklung werden in die Eigen- verantwortung der Lernenden verlagert.

    • Bildungsinstitutionen müssen sich auf die Gestaltung einer Lernarchitektur als »Ermöglichungsrahmen« konzentrieren.

    • Bei der Bewertung von Lernleistungen zählt nicht mehr, viel zu wissen, sondern Wissen zur Lösung von Herausforderungen methodisch und sinnvoll einsetzen zu können.  (Seite 143 der genannten Studie)

  • Bild des Benutzers Maximilian Göllner

    Hallo Joachim,

    danke für deine Rückmeldung. Ich leite deine Frage an die beiden Kolleginnen weiter, mache mich schlau und melde mich dann wieder bei dir.

    Viele Grüße!

  • Bild des Benutzers Maximilian Göllner

    Da bin ich wieder:

    In der ersten Stufe ist das Projekt damit beschäftigt, die benötigten Qualifikationen gemeinsam mit den ausbildenden Betrieben zu entwickeln und zu definieren. Erst in der zweiten Stufe wird dann das betriebliche Ausbildungspersonal geschult und trainiert. Im Moment ist das Projekt noch in Stufe eins ...

    Wenn du an genaueren Informationen (Vorgehen, Zeitpläne, etc.) interessiert bist, kann ich einen direkten Kontakt herstellen. Die verantwortlichen Kolleginnen stehen für weitere Fragen gerne zur Verfügung und können dir sicherlich besser weiterhelfen, als ich das kann.

    Herzliche Grüße!