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Wer hat eine Digitalisierungsstrategie in der Erwachsenenbildung?

14/05/2018
by Joachim Sucker
Sprache: DE

Joachim Sucker: Innovationsbegleiter in der Erwachsenenbildung.

 

Digitalisierung ist immer noch ein Begriff, um den sich reichlich Nebel bildet. Kaum einer blickt durch. Alle wissen, dass da was auf uns Erwachsenenbildner zukommt. Wie reagiert die Branche? Ist digitales Wissen eine Selbstverständlichkeit für einen Erwachsenenbildner? Oder holen wir lieber Experten ins Team, damit sich etwas bewegt? Sicher ist: egal welche Maßnahmen aktuell getroffen werden, mit einer Strategie hat dies nur selten zu tun.

Im November hatte ich dazu Martin Lindner von der VHS Lingen befragt. Nun konnte ich auf dem #vhscamp18 Cornelia Steinigen von der VHS Berlin-Mitte und Caroline Baetge/Christian Soyk von der VHS Leipzig befragen.

 

Das Team um Caroline Baetge und Christian Soyk von der VHS Leipzig ist nicht für die Digitalisierung verantwortlich, sorgen aber für viele Impulse, um das Thema für das Gesamtteam beartbeitbar zu machen.

Ich bitte für die schlechte Tonqualität um Entschuldigung.

 

Cornelia Steinigen sieht sich in der Verantwortung für eine entsprechende Infrastruktur für digitale Anwendungen zu sorgen. Sie entlastet damit das gesamte Team. Gleichzeitig ist sie für alle Kollegen eine Beraterin in diesem Themenfeld.

 

Mein Eindruck:

Solange es keine Gesamtstrategie gibt, bleibt die Digitalisierung des Programms und der Einrichtung sehr an Einzelpersonen hängen. Medienkompetenz steht im Vordergrund. Sehr viele setzen auf die Freiwilligkeit der Mitarbeiter. Erste Stimmen zu Pflichtfortbildungen werden laut. Vom freundlichen Zwang ist die Rede. Konkrete Ziele sind schwer auszumachen. Ein erster Schritt ist gemacht.

Aber: wie kann eine Strategie in unserer digitalisierten Gesellschaft aussehen? Brauchen die traditionellen Träger zu viel Zeit? Digitalisierung ist ja lediglich eine Erweiterung der bisherigen Geschäftsprozesse, so höre ich es häufig. Das hört sich nach Beschwichtigung an. Oder ist es die Gelassenheit der alten Hasen? Die Kunden werden die Antwort geben.

Es bleibt spannend!

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1 - 3 von 3 anzeigen
  • Bild des Benutzers Tino BOUBARIS
    Der Niedersächsische Bund für freie Erwachsenenbildung e. V. (nbeb) hat in seinem Positionspapier zu digitalen Veränderungsprozessen in der Erwachsenen- und Weiterbildung Stellung bezogen. Mehr Infos dazu gibt es hier.
  • Bild des Benutzers Tino BOUBARIS
    Strategische Fragen werden in der Regel in den Führungsebenen der Einrichtungen bearbeitet und entschieden. Digitalisierung in der Erwachsenenbildung kann jedoch nur gemeinsam von allen Haupt- und nebenberuflich sowie ehrenamtlich Tätigen, Lehrenden und Lernenden erfolgversprechend in den Einrichtungen implementiert werden. Also: keine Zwangsmaßnahmen, sondern mehr Begeisterung für neue Medien wecken und gemeinsam gute Ideen umsetzen!

  • Bild des Benutzers Joachim Sucker
    Strategie als kleinster gemeinsamer Nenner? Das ist aus meiner Sicht eine Strategie des Stillstandes.
    Wer für Weiterbildung bezahlt wird, sollte alle Instrumente der Erwachsenenbildung spielen können. Na ja, zumindest viele. Dazu gehören sicherlich heutzutage digital unterstützte Lernformen.
    Das ist doch ein selbstverständlicher Anspruch an die Professionalität. Buchhalter müssen auch Excel können. Verkäufer müssen den EC-Workflow anwenden und ....

    Warum soll die Bildung hier eine Ausnahme machen?