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EPALE

E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa

 
 

Blog

3 technologische Änderungen in der Online-Erwachsenenbildung, die wir noch nicht richtig zu schätzen wissen

26/04/2018
by Piotr Maczuga
Sprache: DE
Document available also in: PL FR EN SL HR

Übersetzung (Polnisch - Deutsch): EPALE Polen

 

Am Anfang jedes Jahres überlegen wir, was in der bestimmten Branche passieren wird. Nicht immer bewährt sich in der Praxis das, was die Fachleute voraussagen, aber es lohnt sich die Trends kennenzulernen, weil das Merkmal dieser komplizierten Technologien ist, dass sie eines Tages leicht zugänglich und freundlich für die Ausbilder sein werden. Es war so bei der virtuellen Realität, beim mobilen Lernen oder bei den Webinaren, obwohl es viele Jahre lang schien, dass wir mit einer „kosmischen Technologie“ zu tun haben, zu der wir noch nicht bereit sind. Aber bestimmt noch nicht die Bildungsbranche, die nicht über so ein großes Geld, wie Marketing oder Industrie, verfügt.

 

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Fot. Creative Commons Zero (CC0)

 

Es ist Zeit gekommen, damit wir einen Blick in die Zukunft werfen, aber in Bezug auf die Gegenwart und darauf, was wir vielleicht nicht richtig zu schätzen wissen, weil es für uns selbstverständlich ist. Ich habe diese Erscheinungen gewählt, die nicht ganz völlig abstrakt sind und jedes Jahr einen tatsächlichen Einfluss darauf haben, wie wir lernen. Das Wichtigste ist: es sind Erscheinungen, die jeder von uns fast sofort benutzen kann.

1. Neue Welle von Online-Kursen

Die Erstellung von eigenen Kursen wurde nicht nur möglich und leicht zugänglich, sondern auch einfach und angenehm. Der Erfolg der Lehrveranstaltungen von der UDEM (auch Expansion dieses Produktes außerhalb der englischsprachigen Länder) zeigt, dass heute jeder ein Ausbilder sein kann. Obwohl es auf keiner raffinierten Technologie basiert, bieten uns Bildungsplattformen enorme Möglichkeiten. Man kann nicht nur eigene Kurse entwerfen und erstellen, sondern auch planen und ihren Verkauf realisieren.

Noch vor ein paar Jahren bedarf der Vertrieb eines eigenen Kurses Fähigkeiten, Moodle zu installieren und zu bedienen. Die Geschäftsangelegenheiten wie Marketing und Verkauf gehörten zu andren Bereichen, die für die Ausbilder oft fremd waren. Heute sind wir an Servern, Plug-ins, LMS-s, Konfigurieren von bezahlter oder unbezahlter Werbung, Gateways für elektronische Zahlungen nicht interessiert. Wir müssen nur einen wertvollen Kurs entwerfen und erstellen - das System wird sich um den Rest kümmern. Das System lebt von der Zusammenarbeit mit Modell revshare – wir erhalten kostenlose Tools und Dienstleistungen, geben unsere Kenntnisse, die mehr oder weniger gerecht sind und teilen Gewinne.

Wichtig ist jedoch der Wert der Kurse. Wenn Tools und Technologie für jeden zugänglich sind, dann werden die Ausbilderrollen von Personen übernommen, die gar nicht dafür geeignet sind. Sie sind natürlich Experte, aber sie haben sich bei der Erwachsenenbildung nicht bewährt. Enthusiasten? Ja, aber viele haben das Wort Andragogik nie gehört.

Man kann diese Tendenz nicht stoppen und nicht einschränken, weil die Technologie allgemein zugänglich und einfach zu bedienen ist (wovon wir immer geträumt haben), aber es geht nicht darum. Es lohnt sich, selbst  zu prüfen, worum es in dieser Tendenz geht. Man soll nur ein Konto auf einer beliebigen Bildungs-Webseite erstellen und die dort dargestellten Methoden der Erstellung von Kursen ansehen. Viele Personen, die ernst an die Erwachsenenbildung denken, werden enttäuscht und sogar ärgerlich, dass jeder und dazu so leicht unterrichten kann, dass der Inhalt und die Form nichts wert sind. Es gibt solche Zeiten und schon bestehende Lösungen müssen verbessert und nicht negiert werden.

Ein gutes Beispiel dafür, dass es funktioniert kann und gut ist: Artur Jabłoński und Online-Kurs: wirksame Werbung auf dem Facebook – es fällt vor allem eine sehr gute Marketingbearbeitung des Kurses auf.

2. Video ist überall

Heutzutage ist es schwer, sich einen Online-Kurs vorzustellen, der nicht auf Video basiert. Von den Klassischen "geklickten" Bildschirmen, die man mit Online-Schulungen assoziiert und die auf der Flash-Technologie basieren, haben alle genug. Obwohl sie der Interaktion ähnlich waren, waren sie praktisch wenig freundlich und verursachten, dass sich der Empfänger nach dem Einloggen in das System allein fühlte. Es ist ein typisches Problem für das Online-Lernen: Tools sind interessant, Technologien inspirierend, aber der Schüler hat keinen guten Kontakt zum Lehrer.

Eine der einfachsten Lösungen ist der Einsatz von Video. Es scheint einfach zu sein, weil der „sprechende Kopf“ keine große Herausforderung ist, und die Technologie uns ermöglicht, die Aufnahmen fast ohne Kenntnisse von technischen Aspekten dieses Prozesses zu vertreiben. Selbstverständlich? Nicht unbedingt! Noch vor zehn Jahren bedarf das Hochladen von Video auf der Webseite nicht nur Kodierungsfähigkeiten, sondern auch Fähigkeiten, wenn es um Formate, Codecs, Encoders geht. Dazu musste man ständig grübeln, ob jeder Computer und jeder Internet-Browser die Videowiedergabe gut kennen.

Heute benutzen wir für die Aufnahme eine Filmkamera, einen Fotoapparat oder ein Smartphone, und das Resultat wird von uns auf einer beliebigen Video-Webseite hochgeladen. Kostenlos, leicht, ohne unnötige Tätigkeiten. Der Empfang ist ähnlich. Dazu dienen nicht nur Computer und Mobilgeräte. Sogar Kraftfahrzeuge sind mit Multimediazentren und Armaturenbrettern mit einem eingebauten Tablet ausgerüstet. Video ist überall.

Ein gutes Beispiel dafür, dass es funktioniert kann und gut ist: Arlena Witt und Kanal Po cudzemu (fremdsprachlich) – die Autorin lernt Englisch auf eine zugängliche Art und Weise, indem sie dabei Video verwendet.

3. Wir sind live!

Es gab Zeiten, als Webinare Hunderte von Empfängern anlockten, die hauptsächlich nur an der Teilnahme an dieser technologischen Erscheinung interessiert waren. Die Tatsache, dass das Bild, der Ton, die Vorstellung und die Möglichkeit der Kommunikation mit den Empfängern live verliefen, schien übernatürlich zu sein. Schließlich hat das Fernsehen, als der Platz der audiovisuellen Darstellung, bis heute solche Möglichkeiten, wie eben Webinare, nicht erreicht.

Es gab auch Nachteile: das Senden bedurfte eines starken (und mindestens eines bewährten) Computers, der an eine effiziente Internetverbindung angeschlossen war. Der Zugang zu Tools, die durch spezielle Anwendungen vertreten waren, war eingeschränkt und einfach teuer. Dazu begann jeder von uns erst sein Abenteuer mit der Live-Bildung und wir fürchteten, dass die geheimnisvolle Technologie einmal versagen kann. Und endlich: das Ganze wurde beherrscht! Man muss gleichzeitig: sprechen, schreiben, Dias wechseln, Umfragen in Betrieb setzen, einen Augenkontakt mit der Kamera halten und Mitteilungen lesen, die auf dem Chat erscheinen.

Zur Zeit findet die Aktivierung der eigenen Live-Bildungssendung in kürzerer Zeit als eine Minute statt. Die Zuschauer wandten sich hauptsächlich an soziale Medien, und die Ausbilder verhalten sich so, als ob der Aufritt vor der Kamera für sie eiche leichte Sache wäre. Natürlich nicht immer funktioniert alles professionell, aber wichtig ist, damit wir keine Angst vor der Technologie haben. Wollen wir jemand etwas Wichtiges lehren? Wir erstellen ein virtuelles Ereignis auf dem Facebook, betätigen die Web-Kamera und beginnen. Manchmal wird uns an Vorbereitung, Erfahrung fehlen, oder wir haben einfach nichts zu sagen. Dennoch erschien auf dem Markt eine neue Generation, die (anders wie wir) massenweise Live-Inhalte produziert.

Ein gutes Beispiel dafür, dass es funktioniert kann und gut ist: Projekt LiveEdu, an welchem Tausende von Programmierern in der ganzen Welt Kodierung voneinander lernen, eben in Form von Live-Treffen.

Der gemeinsame Nenner der oben genannten Erscheinungen ist die Behauptung: die auf Technologien basierende Erwachsenbildung ist ganz einfach und dazu den Problemen der Welt von Marketing und sozialen Medien gefährlich nah geworden. Die Tools sind allgemein zugänglich und eben in dem Moment einfach für die Verwendung, wenn man allgemein glaubt, dass man mit den Kenntnissen ein gutes Geschäft machen kann. Im Jahr 2018 werden wir Zeugen von der Blütezeit des sozialen Lernens sein und viele Personen, die Fachleute auf ihren Gebieten sind, als Ausbilder erscheinen werden, egal, ob uns das gefällt oder nicht.

 

 

 

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1 - 6 von 6 anzeigen
  • Bild des Benutzers Jana Błażkiewicz
      Wspaniały artykuł! Kompetencje autora w tej kwestii widoczna gołym okiem. Również zgadzam się, że wystarczy trochę umiejętności i przygotowania, aby doprowadzić każdego początkującego do sukcesu dzięki wykorzystaniu nowych technologii. Dziękuję za Pana trafne wskazówki i porady! 
      Sama tego doświadczyłam na studiach podczas zajęć e-learningowych. Tak jak Pan zauważył — do osiągnięcia sukcesu w procesie nauczania niezbędna jest interakcja z nauczycielem — zgadzam się z tym w 100%! Nasza grupa miała wysokie wyniki, bo stale pracował z nami nasz wykładowca, mimo że kurs był głównie online. Dużą pomocą okazała się w tym procesie aplikacja MójTrener.edu. Dzięki niej prowadzący przesyłał nam regularnie materiały do nauki, wprost na nasze smartfony oraz wyznaczał cele do realizacji, o których przypomniała nam aplikacja. U mnie sprawdziło się to świetnie! 
      Więcej na temat tego rozwiązania znajdzie Pan w artykule: https://ec.europa.eu/epale/pl/blog/mojtreneredu-wirtualny-pomost-pomiedz....
  • Bild des Benutzers Kamila Strojnowska
    Bardzo zaciekawił mnie ten artykuł! Uważam, że wprowadzenie nowych technologii w obieg to bardzo dobry pomysł i może rzutować pozytywnie na przyszłość. Każdy z nas ma w zasięgu ręki swój smartfon, czy komputer więc w łatwy sposób może nauczyć się nowych rzeczy nie wychodząc przy tym z domu.
  • Bild des Benutzers DUM ALFANSO
    pokolenia wkraczające w życie zawodowe szuka rozwiązań
  • Bild des Benutzers Rafał Żak
    Im więcej czytam takich tekstów tym mocniej wydaje mi się, że to już czas, żeby z sal szkoleniowych pójść w internety. Szczególnie, kiedy czytam słowa w stylu "zjawiska, które każdy z nas może wykorzystać niemalże od ręki." Dzięki za inspirację do nowych działań. Idę rozstawiać światła i kamery ;-)

  • Bild des Benutzers Anna Dyjak
    Ja osobiście jestem fanką nowych technologii. Uważam, że temat warto zgłębiać. Obecne pokolenia wkraczające w życie zawodowe szuka rozwiązań, które dają im elastyczność i mobilność. Mi jako mamie dwójki dzieci takie rozwiązania czasem ułatwiają życie... albo inaczej... pomagają godzić życie zawodowe z rodzinnym :) . Dzięki nim właśnie nie stoję w miejscu i dzięki nowym rozwiązaniom mogę nadal dbać o swój rozwój osobisty.
  • Bild des Benutzers Małgorzata Mazurek

    Ciekawy tekst! Wydaje się, że częściowe przeniesienie się edukacji do Internetu i mediów społecznościowych jest naturalną konsekwencją tego, że osoby uczące się spędzają tam coraz więcej czasu. Jest to jednocześnie szansa na dotarcie z treściami edukacyjnymi do większej ilości osób. Z drugiej strony, wciąż istnieje duża grupa osób, które nieufnie podchodzą do edukacji "online". Jeśli zaś chodzi o jakość, to jest to kwestia związana z treściami publikowanymi w Internecie w ogóle i kluczowej umiejętności krytycznego myślenia nieodzownej w świecie Internetu.