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Filmproduktion als Hilfsmittel für aktives Altern

20/10/2015
by Katrin Handler
Sprache: DE
Document available also in: EN FR IT PL ES LT DA

/epale/de/file/knowthyself3edited2jpgKnow Thyself

Know Thyself

Jennifer Granville von der Leeds Beckett Universität erzählt die inspirierende Geschichte ihres Engagements für das internationale CINAGE Projekt. CINAGE bietet älteren Menschen spannende Möglichkeiten des lebenslangen Lernens und fördert aktives Altern, indem Erwachsenen beigebracht wird, europäische Filme kritisch zu analysieren und Filme zu produzieren. Erfahren Sie, wie Jennifer zu diesem Projekt kam, welche Hindernisse sie bewältigen musste, und vor allem, was sie von dieser Erfahrung mitgenommen hat.

Können Sie uns ein wenig über sich und Ihre Arbeit erzählen?

Ich arbeite als Lehrbeauftragte an der Northern Film School, sie ist ein Teil der School of Film, Music and Performing Arts der Leeds Beckett Universität. Eines der Gebiete, an denen ich interessiert war, beschäftigte sich mit der Ausweitung der Beteiligung und lebenslangem Lernen. Der Grund war, dass wir in dieser Schule einmal einen Lehrgang hatten, der hieß Foundation Degree (Grundlagenabschluss); aber vor 5-6 Jahren hat die Universität mit allen Foundation Degrees aufgehört.

Das war eine große Enttäuschung, denn diese Degrees waren eine wunderbare Möglichkeit für nicht-traditionelle Lernende, die Universität zu besuchen und Filmproduktion zu studieren; und das betraf sehr viele unserer Studierenden. Sie waren meist älter, hatten mehr Erfahrung und der Lehrgang hatte dadurch eine andere Dynamik. Ich wollte versuchen, einen Weg zu finden, die Kenntnisse, die wir durch die Arbeit mit diesen Menschen gewonnen hatten, zu nutzen.

Wie sind Sie zu Ihrem Grundtvig Projekt gekommen?

Ich ging zu einem Meeting, wo Grundtvig ein zentrales Thema war, und auch die diversen, denkbaren Möglichkeiten, mit Partnern zusammenzuarbeiten und Kurse für verschiedene Lernende zu entwickeln. Ich schrieb meinen Namen auf die Liste, um mich als potenzielle Partnerin einzutragen, und der leitende Partner des CINAGE Projekts kontaktierte mich. Es war eine portugiesische Organisation mit dem Namen Aid Learn, die sich mit sehr vielen europäischen Projekten dieser Art beschäftigt. Sie waren auf der Suche nach einer Universität, die ihnen Know-how in den Bereichen Forschung und Gesundheit sowie Filmproduktion bieten konnte. Die Leeds Beckett Universität war ideal, da wir dort eine große Schule für Gesundheit und auch für Film haben.

Wir schrieben gemeinsam mit Portugal, Italien und Slowenien einen Antrag, der zunächst abgelehnt wurde; doch wir gaben nicht auf, bearbeiteten ihn und schließlich wurde er bewilligt. Ich glaube, unser Konzept war ziemlich attraktiv. Soweit ich weiß, gibt es kein anderes Projekt, das etwas Derartiges im Filmbereich gemacht hat.

Inwiefern war die Zusammenarbeit mit einer anderen Organisation hilfreich?

Zusammenarbeit ist immer gut – man lernt immer etwas, wenn man zusammen arbeitet. Man wird Dinge immer ein wenig anders angehen, wenn man erst mit Leuten diskutiert hat, die ganz andere Erfahrungen gemacht haben. Das Tolle an diesem speziellen Projekt ist, dass Aid Learn in Portugal recht viel Erfahrung darin hatte, mit dieser Art von Projekten zu arbeiten – internationale Projekte sind extrem kompliziert. Was den Filmbereich betrifft, wollten wir das Projekt wahrhaft europäisch gestalten; es sollte nicht nur etwas sein, was in Großbritannien passiert.

Hohes Alter ist doch gar nicht so schlimm.

Außerdem hatte die Seniorenuniversität aus Slowenien eine gewaltige Menge an Know-how im Bereich der Andragogik. Was das Unterrichten betrifft, fanden wir interessanterweise heraus, dass die Studierenden hauptsächlich selber lernen und dahinter kommen; und das ist vermutlich ganz anders als die Art und Weise, auf die man normalerweise in Osteuropa unterrichtet.

Obwohl wir nun bereit sind, CINAGE selbstständig zu führen, war es anfangs großartig, eine europäische Perspektive zu bekommen und diese anderen Kenntnisse auch zu nützen.

Wie möchten Sie das Projekt erweitern?

Wir hoffen, den Kurs nächstes Jahr für ältere Menschen anbieten zu können, als Teil des Programms zur Ausweitung der Beteiligung an der Universität. Zu diesem Zweck arbeiten wir mit dem Stadtrat von Leeds zusammen und nützen deren Netzwerk, um eine größere Bevölkerungsgruppe zu erreichen. Allerdings planen wir auch, durch die Leitaktion 1 von Erasmus+ eine zweiwöchige, „gekürzte“ Version des Kurses zu organisieren, die für europäische Ausbilderinnen und Ausbilder gedacht ist.

/epale/de/file/trappedclappereditedjpgCINAGE Clapper

CINAGE Clapper

Wie sind Sie mit Ihren Projektpartnern in Kontakt geblieben?

Unsere gesamte Planung und alle Entscheidungen fanden in Zusammenarbeit statt, mittels heftiger Diskussionen. Wir haben uns meist persönlich getroffen. Wir hatten ein Meeting in Italien und Portugal, zwei in Slowenien und unser abschließendes Meeting in Großbritannien. Wir hatten auch einen sehr guten Online Bereich namens Wiggio, das ist eine Open-Source-Software. Das war ein toller Ort, um Dokumente zu teilen und zu speichern, Sofortmitteilungen auszuschicken und Gespräche zu führen. Dort fand auch der externe Evaluator unsere Dokumente.                                       

Wer hat an diesem Projekt teilgenommen? Gibt es jemanden, an den Sie sich besonders erinnern?

Die meisten Menschen, die am Projekt teilnahmen, waren recht gebildet, interessiert und aktiv und so blieben sie auch. Doch ich denke, dass wir von ihnen gelernt haben, wie wir dieses Projekt in Zukunft besser angehen können. Es bildeten sich unglaublich enge Freundschaften und Arbeitsgruppen und die gibt es immer noch. Es hat bereits einige Sozialleistungen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegeben; und einmal wurden wir von ihnen schon zu einer Party eingeladen. Ein paar Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich sogar freiwillig gemeldet, um mir bei der Verbreitung der Resultate zu helfen, und das ist für uns natürlich toll.

Eine Studentin, die besonders hervorgestochen ist, war Liz Cashden, 86 Jahre alt. Sie war Autorin und Schauspielerin für Swimming Pool und Regisseurin für Know Thyself, und sie war einfach voller Energie, so intelligent und so willig, zusammenzuarbeiten – eine wahre Inspiration für uns alle.

 

Wie sahen die Ergebnisse aus?

Ein konkretes Ergebnis des Projekts war das CINAGE Paket und das Handbuch für für Erwachsenenbildner/innen, darauf sind wir sehr stolz. Wir haben auch eine Abschlusskonferenz organisiert, als Teil unseres bewilligten Antrags; und wir haben ein Filmfestival geleitet, das nun zu einem jährlichen Event werden soll. Wir durften zwar keine Sponsorinnen und Sponsoren für das heurige Festival suchen, doch wir hoffen, nächstes Jahr Sponsorinnen und Sponsoren zu finden und es so zu einem viel weitreichenderen Festival zu machen. Es wird ein Festival sein, bei dem es um hohes Alter in Großbritannien geht, aber es wird auch ein Symposium sein; das heißt, unsere Zielgruppen sind Akademikerinnen und Akademiker wie auch Filmproduzentinnen und -produzenten. Unsere Filme und Trailer gibt es auch auf unserem YouTube Kanal.

/epale/de/file/cinagewelcomepackjpgCINAGE Package

CINAGE Package

Dieses Jahr haben wir alle 12 CINAGE Filme gezeigt und am Nachmittag gab es einen Wettbewerb. Die Kriterien für den Wettbewerb waren folgende: Die Filme mussten sich mit dem Thema Alter oder Altern auseinandersetzen, es musste eine ältere Schauspielerin oder einen älteren Schauspieler geben, oder der Film musste von einer älteren Produzentin oder einem älteren Produzenten gemacht werden – das waren auch die drei Kategorien. Es wurden etwa 50 Filme eingeschickt, wir zeigten 30 davon und wir hatten drei Preisträger.

Es war ein unglaublich rührendes Erlebnis.

Wir hoffen, das Event in Zukunft noch mehr zu erweitern. Es wurde vom Stadtrat von Leeds unterstützt und wir hoffen, dass es beim nächsten Mal Teil des internationalen Filmfestivals in Leeds sein wird. Dort gibt es bereits ein Filmfestival für jüngere Leute, wieso also nicht auch eines für ältere Leute? Es wäre toll, wenn wir EPALE nützen könnten, um unser Projekt und zukünftige Events zu bewerben.

Was hat es für Sie bedeutet, darin involviert zu sein?

Ich habe bei der Produktion von drei Filmen hier in Großbritannien mitgearbeitet; außerdem halfen wir dabei, die Untertitel für die anderen Filme zu schreiben. Doch als wir dann alle 12 auf der großen Leinwand sahen, war es ein sehr rührendes Erlebnis. Es fühlte sich an, als hätten wir etwas ganz Besonderes geschaffen. Ich finde es auch fantastisch, dass so viele verschiedene Aspekte des Alterns auf eine sehr positive Art und Weise adressiert wurden. Es war nicht alles düster und ernst, nicht einmal annähernd.

Ich bin 61 und aus dieser Erfahrung habe ich gelernt, dass hohes Alter gar nicht so schlimm ist; außerdem hat man genug Zeit, Dinge zu tun, die einen erfüllen und für die man normalerweise nicht die Zeit hätte. Da ich an einer Schule für Film arbeite, bin ich es gewohnt, mit Menschen aus anderen Ländern und Kulturen zusammenzuarbeiten. Von meinen Projektpartnern habe ich allerdings sehr viel darüber gelernt, ein Projekt zu leiten, da alle drei sehr viel Erfahrung darin hatten. Zusätzlich gibt es so vieles, was ich von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gelernt habe – sie sind alle solch interessante Menschen.

Noch etwas Großartiges war für mich persönlich der Generationen übergreifende Aspekt. Als wir diese Filme produzierten, nützten wir viele unserer Studierenden, um die älteren Lernenden zu unterstützen. Beide Gruppen sahen so, wie kompetent und gut in ihrer Arbeit die anderen waren und wie viel sie zu bieten hatten. Das war ein unglaublich erfolgreicher Teil des Projekts, an den ich gar nicht gedacht hatte. Viele meiner Studierenden sagten mir im Nachhinein, dass es eines der besten Projekte war, an denen sie in der Schule für Film je gearbeitet hatten – sie haben es wirklich genossen. In Großbritannien hatten wir insgesamt etwa 30 ältere Lernende und etwa 50 jüngere Studierende. Es gab einen professionellen Kameramann und einen Regisseur, die da waren um die älteren Lernenden, die Regie führten, zu unterstützen.

Die zwei Wochen, in denen wir gefilmt haben, waren so aufregend; und die Erinnerung daran, all diese Menschen als Team zusammenarbeiten zu sehen, wird für immer bei mir bleiben. Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich es definitiv wieder tun.

Wenn Sie mit erwachsenen Lernenden arbeiten und Ihre Geschichte mit EPALE teilen möchten, schicken Sie uns eine E-Mail an news@epale-support.eu.

Anmerkung: Dieser Artikel ist eine Übersetzung aus dem Englischen.

 

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1 - 10 von 20 anzeigen
  • Bild des Benutzers Jolanta WOLAGIEWICZ

    Wspólne tworzenie filmu było jednym z głównych rezultatów projektu partnerskiego GRUNDTVIGA, realizowanego przez Akademię plus 50 (Białystok) z partnerami z Niemiec i Turcji (organizacje pracujące z seniorami).  Podczas połączeń skypowych oprócz "szlifowania" języka angielskiego (czasem z pomocą nauczyciela) międzynarodowe grypki wybrały temat filmu, z założeniem, że różnice kulturowe mogą być powodem nieporozumień.  Stopniowo też przygotowywały scenariusz, żeby na spotkaniach partnetów dopracować szczegóły i kręcić poszczególne sceny. Żeby wymyśleć terść trzeba było najpierw nawzajem poznać zwyczaje  i ustalić różnice kulturowe. Było to bardzo ciekawe doświadczenie dla wszystkich uczestników i kadry a efekt tych działań można zobaczyć tu http://plus50.org.pl/lost-and-found/

  • Bild des Benutzers Jagoda Lipińska

    Uważam, że to bardzo dobry pomysł na rozszerzanie idei long life learning. Uczenie i angażowanie seniorów do krytycznej refleksji nad oglądanymi filmami oraz mozliwość kręcenia swoich jest niezwykle owocne nie tylko dla ludzi starszych ale także dla młodszych pokoleń. Współpraca międzypokoleniowa to coś niesamowitego, daje wiele możliwości rozwoju nie tylko seniorom ale także ludziom młodym.

  • Bild des Benutzers Elena Galifianaki

    Want to know more about arts and culture in adult education? EPALE is hosting Museums, Galleries and Culture Week on 15-19 February 2016 to bring together news, events, resources and discussions!

    Join us at https://ec.europa.eu/epale/node/18826 and on social media at #epale2016.

  • Bild des Benutzers Elena Galifianaki

    Hello Dušana, Hello Teresa,

    After your latest posts, I was really intrigued about the existence of such interesting projects that use cinema as a means to educate. On a further search online for similar/related projects I also found these ones in case you were interested: (I am sure you are already aware of them but in any case just posting them here...)

    Cine-Train: Film-Making for Educators - http://cinetrainproject.com 

    CinEd: An educational program on European cinema for schools as well as training for instructors - http://www.institutfrancais.com/en/news/launch-cined-european-cinema-education-program

    Best,

    Elena

  • Bild des Benutzers Elena Galifianaki

    Thank you Dusana,

    for all the addtional information provided. It seems that there is a lot of good work going on at the Slovenian Third Age University!

    Best,

    Elena

  • Bild des Benutzers DUSANA FINDEISEN

    This is an interview with one of the members of  the Slovenian CINAGE focus group who is also a painter and has been teaching older people for tewnty years.

     

    Miran Erič is a painter, researcher  of  underwater cultural heritage, lecturer and  has been active at Slovenian Third Age University as a mentor of study circles of painting.  Within this university, and upon the initiative of his older students, he founded a group of  older learners-painters with an eloquent name The Turtles. He is a keen and innovative observer of active ageing, an expert of active ageing and a militant in this field. In his foreword to the monograph The Turtles, he keeps asking himself about the role of older adult education, education as an activity and a possibility for older people to progress and to be in a transformational contact with themselves and the world around them.

     

    D.F. What is active ageing is in your eyes?

     

    M.E. As I view it, it is about being able and being supported and being expected to take a transformational, a decisive role in society, communities  and in one’s individual life.

     

    D.F. You keep asking yourself why your students who over years have become  excellent and innovative painters, have exhibited their paintings in professional galleries, have acquired their own author style are still being looked down by professional circles and critics as if their creativity were less valuable than the creativity of  others, who are younger and  formally educated?

     

    M. E. I think it is all about the social construction of old age. I keep asking myself how can one be active in later life if society and culture are implicitly or overtly against one’s activity? Shouldn’t we better try to produce a strong and constant  impact on society, pushing it to change and  dismantle its stereotypes about old age?

     

    Today the visual culture has become the culture of majority

     

    D.F. You have accepted our invitation to take part in  the CINAGE  focus group. Why?

     

    M. E.  Ours is a visual society and  younger generations have been born into it. Today, at a very early age, one  starts amusing oneself producing films. One is not formally educated  to this end, of course not, but due to the fact that one has been in touch with hundreds or thousands of visual presentations, that one has been learning autonomously,  one can  tell the difference between what is  beautiful and what is not. What is more, the quantity if visual images younger people have been touch with has enabled them to develop  aesthetic criteria. This is not the case of older people who  quite often  are not that much included in this visual culture and society, or at least are less included than younger people.  Older adults have well developed cognitive abilities, therefore  they should be taught about  the visual images and their power of expression.

     

    D.F.  Will that  be enough?

     

    M. E. What I also like about the CINAGE project is that older learners will learn how to visually convey their understanding  of active ageing. They could even produce a publicity for active ageing. Now, we are all  confronted with new media, since they are at a reasonable price, and new technological possibilities. So, older people should first learn about them,  to see what they can do using  them.  And this will be the case in the CINAGE project. Therefore, I think that in our  focus group,  we should also have a  film maker, somebody who knows about how to use the film tools and technology and also for the course, there should be a film maker.

     

    D. F. How will the CINAGE project affect  the CINAGE course participants…?

     

    M. E. Well , we are all film viewers, literally all of us. Annually, we view at least from 5-10 featured films, but the participants in the CINAGE course will hopefully develop the understanding of both films and  active ageing.  This will be specific and  the course in itself will be for some of them an act of active ageing.

     

    By analogy with my students who learn how to paint  and acquire a certain ability to  look analytically  at paintings, I expect that the CINAGE course participants  will develop the understanding of  film  and of its power of expression. Study circles of painting enable their members to attribute a meaning to the paintings and the process of painting and the CINAGE course will enable the participants  to attribute a meaning to  film and cinema.

     

    Now, in  visual society  it is not enough to talk about active ageing. It is necessary to convey messages using films and other visual media. The course will enable the participants to live as film viewers or film makers like my students of painting are taught to live as  painters which is far more than holding a brush for an hour or two a day.

     

    D.F. What do you think the CINAGE course may offer to the participants?

     

    M.E.  I hope the course participants will  learn about the possibilities the new technology can offer them; the visualisation may offer them a possibility to penetrate their own psychic world and the world around them and  to better understand  beauty. They will learn about  film tools and  the contents and how they are related. The tools are important! If somebody is asked to paint he should know about the tools  needed, if somebody is asked to write, to take photos, again somebody should know how to handle the tools.

     

    D. F. What do you think about the film Good to go which you and the focus group screened when you met last Friday ?  

     

    M. W. Well, I think that we have started building together a new view of ageing. The script writer of the film Good to go is probably much younger than the featured main characters, therefore there are so  many stereotypes about old age in this film -but also active ageing competencies, of course. There is a mix of them.  For instance I can hardly believe that in reality older people are  as grumpy and grudgy as Ivan is.  In any case, I have not met anyone like Ivan so far.

     

    There is nothing like generally valid active ageing

     

    D. F. I was amazed at the dynamics of the focus group.

     

    M. E.  So was I.  I would appreciate, if we could screen more films together. What we say as a result of thinking together, could   lead to our  new understanding  of older people and their position in society. First and foremost , we should  stop thinking about active ageing in general. There is nothing like generally valid active ageing. It can be very different, depending not only on one’s social and cultural environment…  not so much on older people’s age, but mostly on their socio-economic condition, on their status, on the fact that they live alone or in partnership, are healthy or not, have children or not…work or not.  If I am a young retiree my active ageing would be different from someone’s who is not healthy… Well, I really appreciated our meeting and how the focus group is being composed and moderated.

     

    Dušana Findeisen

     

     

     

     

  • Bild des Benutzers DUSANA FINDEISEN

    In university lifelong learning programmes (adult education ) this type of programme and projects could be used in social sciences, social work, andragogy and socio-cultural education, geragogy, developmental pyschology, filmakinng, sociology of everyday life, creative writing  etc. It could  also be used in relation to the topic of communication, emotions, stereotypes, prejudices, discrimination, older people's needs, the importance of public space in old age, active ageing public policies ( WHO OECD, European Commission)

    Elena, since you are interested about the univeristy setting, here are some  of our young facilitators impressions ( they are from the Academy of Arts, Film, Theatre and Television, University of Ljubljana.

    • Andrej Avanzo

    Looking back, now that we have accomplished the majority of our tasks, I am confident that this project has been/ and will remain in the future/ essentially a very nice experience for me. It was not about teaching how to produce films, but more about making three films together and at the same time about getting familiar with active ageing and filmmaking. As I view it, these films are valuable precisely because the process of producing them has been so special. In a way, they give currency to Zeit Geist, they are a crossing over and among generations. I am immensely happy to have been a part of everything. Thank you for the effort you put in it, and thank you for the perfect organisation.

    • Maja Križnik

    The CINAGE project has been a remarkably pleasant experience and above all, my very first experience with facilitating scenario writing. I was happy to be able to work with older people, older participants. Personally, I am very respectful of those who are more experienced than I am. We facilitators, we thought we should devise and deliver a kind of programme that would take into account their experience and would be teaching participants the basics of how to think film. I claim that it is of extreme importance to start making a film by a well elaborated scenario. At the beginning, I found it quite difficult to accomplish such a complex task of having our students write three scenarios in only two sessions! Due to our tremendously enthusiastic participants, we did it. Whatever the age of the participants, creative team work is a sensible and fragile task, and there were some frictions and tensions in our group which we managed to channel into sort of creative group dynamics. In the end, I was really profoundly satisfied with the overall process, with the fact that we did not have to face any major distractions. I do think we have done a wonderful job together. It has been very interesting to see the participants getting ever more able and qualified, reaching a high level of autonomy in shooting films. I felt most rewarded listening to them, when they were talking how they shared newly acquired knowledge with their family friends and by their being proud of their accomplishments.

    • Jerca Jerič

    I think, participating in the CINAGE project was a rather specific challenge, for I had not been working as a facilitator or lecturer before. I was most challenged by facilitating older people who were highly experienced. Due to their interest in participating in this enterprise would be quite different I thought. Yet, as we know, the overall producing a film is colourful, but we. Facilitators were confident that we would find a suitable function for each participant.

    The participants surprised me. I was surprised by their commitment and knowledge. Despite some of them had some experience with film making and felt close to cinema, there were many do did not have any relevant knowledge about film production. Those were my biggest challenge and I wanted them to be a part of the film crew. To take on a role or two, a function or more functions that are needed during the film shooting and in the preparation process. They found appropriate functions, and if they were not satisfied they could still exchange them in the next films. Each film supposed a different crew and each student could test his or her abilities in different functions

     

    Dušana Findeisen, Slovenian Third Age University

  • Bild des Benutzers Kirsten Mülheims

    Thank you for presenting this interesting project that seems to have had a valuable impact on everybody involved!

    You offer your approach to adult education in general which makes sense to me. At the same time, being involved in research about the expansion of university lifelong learning in Germany, I would like to learn more about the special contribution of the university-context to your project. You pointed out one important aspect: that is the cooperation of young and old students.

    I would be happy to get in touch, with whoever is interested to share ideas about this aspect. 

     

     

  • Bild des Benutzers DUSANA FINDEISEN

    Reading this interview with Jennifer, I sense that I have  had the same feeling about the value of CINAGE as she has and I also agree with Nikolai about MEMORO and the feelings he had when the project in which they sincerely believed was rejected.

    As compared  with other projects we have been involved in,  CINAGE is a wonderful project that corresponds to the basic theses about education of older people. Older people's education is established for social reasons, for increasing social fairness. So, it has a social and also political role. It has to change one's attitude towards old age, it has to create intergenerational bonds, it has to be creative, participative and has to bring back older people into the public space ( Hannah Arendt) increase their visibility. CINAGE has been all of this and more. It has made us aware ( focus groups) that our, experts', idea about active ageing is also far from reality... as the one of policy makers and filmmakers.  We have to listen to older people, they have a lot to say about themselves. For instance the majority of the films we selected for screening ere made about older people 80+ and were  made by much younger film directors  and script writers. We found  out that we do not know  how 80+ feel and think, not even talk….

    CINAGE was a great opportunity for older people to talk about their age and themselves. It also brought a lot of optimism about old age to older and younger people and it included older people into our visual civilisation.

    As far as Slovenian Third Age University we learned a lot from partners since we all had. each of us a different, but outstanding expertise.

    "Riches de cet experience" as  the French would say, we prepared a new project which is also quite innovative to my knowledge: learning from social movements and collective actions in which older people participated, that was meant to be a learning opportunity also for younger generations born into the world of global capitalism and consumerism... a lesson on how to be together versus individualism... And it has been rejected.

    From experience we can say that if the project is also about European policies, if it ensures visibility of the project and reality of European Union, it has a greater chance to be accepted. But this is not always possible. Another frustrating thing is that no matter how good you are at carrying out a project, it does not influence your credibility when a next project is at stake.

    Thank you to other contributors for notifying valuable other projects.

     

     

  • Bild des Benutzers Elena Galifianaki

    Hi Dusana,

    You are very welcome about the "other projects" info.

    Indeed there are so many projects around the European Union that do wonderful stuff and often communities, like this one here, help members with similar interests engage, find out more about what others are doing and thus build upon previous experiences so as to create new (and improved) projects and disseminate best practices to those who need it the most.