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EPALE

E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa

 
 

Blog

EPALE Botschafterin aus Überzeugung

19/03/2019
by Heike Kölln-Prisner
Sprache: DE

Mein Name ist Heike Kölln-Prisner, und ich bin überzeugte Europäerin, auch beruflich, seit 2007. Da begann mein erstes EU-Projekt, noch als sogenanntes SOKRATES-Projekt. Seitdem habe ich in unzähligen (genauer gesagt: in 28) EU-Projekten gearbeitet und immer alle Plattformen und Austauchmöglichkeiten, die es online gab, erfreut genutzt. So auch EPALE, seit es diese Plattform gibt. 

Warum EPALE?

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EPALE Botschafterin Heike Kölln-Prisner
Partner suchen, Angebote an Fortbildungen durchforsten, Veranstaltungen verfolgen: das alles sind tolle Nutzungsmöglichkeiten auf EPALE. Ich freue mich immer, wenn es mir gelingt, Kolleg*innen für EPALE zu begeistern. So gerade in einer Fortbildung zu einem K1-Mobilitätsprojekt für Mitarbeitende und Kursleitende der Hamburger Volkshochschule, an der ich bereits seit 25 Jahren arbeite. Die Interessierten wollen wissen, woher sie den Infos zu möglichen Anlaufstationen (=Partnern) erhalten können, und dann zeige ich in den Fortbildungen zu diesem Thema EPALE und die Partnersuche. Dort stehen natürlich die Themengebiete, mit denen sich Einrichtungen von anderen unterscheiden, und so wird die Suche erfolgreich. Nach der letzten Fortbildung mit acht Personen haben sich vier noch am gleichen Tag auf EPALE registriert!

Beruflich sind meine Hauptinteressensgebiete Alphabetisierung und Integration, und dazu kann ich auf EPALE viele interessante Themenbeiträge, Blogbeiträge oder Hinweise finden. Auch auf europäischer Ebene haben diese Themen eine hohe Priorität. Ich selbst berichte gern über unsere EU-Projekte, in der Hoffnung, dass auch andere sich von den Ideen anstecken lassen.

Warum Europa?

Warum ist Europa so wichtig, für mich, für unsere Gesellschaften? Warum ist Europa in der Bildung so wichtig? Das sind Fragen, die mich schon lange umtreiben, und die auch mein Handeln beruflich stark lenken. Ich muss diese Frage hier nicht beantworten, weil (hoffentlich) jede*r die Antwort kennt, aber man muss auch oft genug daran erinnern.

Wir profitieren als Einrichtung sehr viel von Ergebnissen, die in EU-Projekten entwickelt wurden - das können Curricula, Filme, Handbücher o.ä. sein. Wir setzen in unseren Kursen regelhaft oder pilothaft immer wieder Produkte von EU-Projekten ein, passen sie an oder geben sie auch weiter. Das ist sicher ein wichtiger Nutzen von europäischer Arbeit. Aber wichtiger ist aus meiner Sicht die Begegnung (real oder online) mit anderen Partnern oder EU-Begeisterten, die persönlich sehr bereichernd ist. Ich bin der Ansicht, dass dieser Austausch von Ideen, Erfahrungen und Meinungen dazu beiträgt, dass Menschen in Europa sich näher kommen. Kann man jemanden ablehnen, wenn man ihn erst einmal näher kennen gelernt hat? Ja, aber vielleicht kann man seine Vorurteile nicht beibehalten - so hoffe ich zumindest. Das ist mein Credo.

Und was steht als nächstes an?

Ich hoffe, dass, wenn ich in den Ruhestand gehe (und das ist bald), noch viel mehr Zeit bleibt, Interessantes auf EPALE zu erforschen und das anderen weiterzugeben. Auf jeden Fall besuche ich das EPALE Barcamp 2019 in Leipzig, denn dann geht es mal wieder um „realen“ Austausch.


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