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Wälder

Wälder schützen uns vor dem Klimawandel, indem sie CO2 aus der Atmosphäre beseitigen und in Bäumen, Pflanzen und im Boden speichern.

Über 40 % (1,77 Millionen km²) der Landfläche der EU sind bewaldet. Im Gegensatz zu vielen anderen Teilen der Welt nimmt die bewaldete Fläche in der EU zu – um 0,4 % pro Jahr. Bewaldete Lebensräume machen fast 20 % (über 14 Millionen Hektar) des „Natura 2000“-Netzes aus.

Aber auch der Wald in Europa ist vom Klimawandel bedroht und muss daher angemessen bewirtschaftet werden.

Für die meisten Rechtsvorschriften im Forstbereich sind die Mitgliedstaaten selbst zuständig. Die EU beteiligt sich jedoch aktiv an internationalen Verhandlungen zum Thema Wald.

Rund 60 Millionen Menschen weltweit sind zur Sicherung ihrer Existenz direkt auf den Wald angewiesen, weitere 1,7 Milliarden Menschen hängen indirekt im Rahmen der Holz- und Forstwirtschaft von ihm ab. Viele von uns nutzen den Wald in der Freizeit – oder für künstlerische und spirituelle Inspiration.

Entwaldung und Waldschädigung in Entwicklungsländern machen rund ein Sechstel der weltweiten CO2-Emissionen aus.

13 Millionen Hektar Wald (das entspricht der Fläche von Griechenland) werden jedes Jahr weltweit vernichtet, vor allem um Platz für landwirtschaftliche Betriebe, Minen und neue Infrastruktur zu schaffen. Ein großer Teil des Holzeinschlags geschieht illegal, unter Umgehung lokaler Rechtsvorschriften.

Dies hat ernsthafte Auswirkungen auf die örtliche Bevölkerung und bedroht wertvolle Arten. Außerdem vergrößert es das weltweite Problem des Klimawandels: Werden Waldflächen für andere Zwecke genutzt, kann dies infolge von Waldbränden und der Zersetzung der Vegetation erhebliche Mengen an Treibhausgasemissionen freisetzen, sodass die Wälder CO2 ausstoßen, anstatt es zu binden.

Die EU ruft dazu auf, die weltweite Entwaldung bis 2020 zu halbieren und bis 2030 vollständig zu stoppen. Ihrem Vorschlag zufolge sollte sich die internationale Gemeinschaft darauf verständigen, wie Entwicklungsländer, die die Entwaldung bekämpfen, belohnt werden können.
Die EU arbeitet überdies mit einer Reihe von Holz exportierenden Ländern zusammen, um die Forstverwaltung zu verbessern und sicherzustellen, dass aus solchen Ländern eingeführtes Holz legal geschlagen wurde. Seit März 2013 darf kein illegal geschlagenes Holz mehr in der EU verkauft werden.