Navigationsleiste

Weitere Extras

  • Druckversion
  • Text verkleinern
  • Text vergrößern

Folgen Sie uns

Facebook

Bewirtschaftung von Ressourcen

Natürliche Ressourcen wie Holz werden in Zukunft aufgebraucht sein, wenn sie nicht angemessen bewirtschaftet werden.

Für unseren Wohlstand und unser Wohlergehen brauchen wir natürliche Ressourcen wie Metalle, Mineralien, Wälder, Land, Nahrungsmittel, Luft und Wasser – wir verbrauchen sie jedoch schneller, als sie ersetzt werden können. Wenn wir Tiere und Pflanzen vernichten, die unsere Ökosysteme im Gleichgewicht halten, schaffen wir uns Probleme für die Zukunft. Was können wir also tun?

Würden wir so weitermachen wie bisher, würden wir bis 2050 fünf Mal mehr Ressourcen abbauen, als wir es heute tun. Das wäre wahrscheinlich nicht möglich. Mehr als 60 % unserer Ökosysteme werden bereits heute übermäßig ausgebeutet, die weltweiten Fischbestände sind ernsthaft bedroht, und wir gefährden die Qualität unseres Wassers und unserer Luft, indem wir zu viele Bäume abholzen.

Da sich die Weltbevölkerung auf 9 Milliarden Menschen zubewegt, müssen wir zu einer Gesellschaft werden, die Ressourcen effizienter nutzt – einer Gesellschaft, die die Umwelt verbessern möchte, anstatt sie zu schädigen.
Die EU hat eine langfristige Strategie zur Verringerung des Schadens, der durch eine nicht nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen verursacht wird. Ziel dieser Strategie ist es, mit weniger Ressourcen mehr Wert zu schaffen und, wo immer möglich, umweltfreundlichere Alternativen zu wählen.

Wir müssen die Umweltauswirkungen von Produktion und Verbrauch auf allen Stufenreduzieren – von der Rohstoffgewinnung über die Verwendung der daraus gewonnenen Erzeugnisse bis hin zu ihrer Entsorgung. Der beste Weg, dies zu tun, ist es, das Design von Produkten zu verbessern und Herstellungsverfahren zu fördern, bei denen Materialien weniger verschwenderisch eingesetzt werden.

Wenn wir die Menge der genutzten Rohstoffe reduzieren, sie wiederverwenden und recyceln, erhalten wir wertvolle Materialien zurück und tragen zur Reduzierung von Emissionen bei. Das Recycling von Aluminium beispielsweise spart rund 95 % der Energie im Vergleich zu seiner Gewinnung ein. Auch die Reduzierung von Deponieabfällen verringert die Emissionen von Methan, einem der Haupttreibhausgase.

Außerdem benötigen wir bessere Informationen darüber, was wir tun. Das BIP misst monetäre Werte, jedoch keine Dinge, die nicht gehandelt werden – wie zum Beispiel eine saubere Umwelt. Zusätzliche Indikatoren, die die Kommission zu entwickeln versucht, würden uns helfen, ökologische und soziale Fragen sowie Fragen des Wohlbefindens besser einschätzen zu können. Dies würde uns über die Art der Veränderungen aufklären, die wir für einen schonenderen Umgang mit Ressourcen brauchen.