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Internationale Zusammenarbeit

Die EU hat zahlreiche internationale Abkommen zum Schutz der globalen Umwelt unterzeichnet, beispielsweise das Walfisch-Moratorium, das kommerziellen Walfang verbietet.

Die EU fördert den Umweltschutz durch multilaterale Umweltabkommen mit anderen Staaten, unter anderem über globale Artenvielfalt, Handel mit wildwachsenden Pflanzen und freilebenden Tieren, Vermeidung von Handel mit Holz aus illegalem Einschlag, sichere Handhabung von chemischen Stoffen und Abfall.

Die EU unterstützt den internationalen Prozess der Förderung von der nachhaltigen Entwicklung und hat eine Vorreiterrolle auf der UN-Konferenz zur nachhaltigen Entwicklung in Rio de Janeiro im Jahr 2012 gespielt. Diese Konferenz gab Impulse für die nachhaltige Entwicklung in Bereichen wie Meeresbiodiversität, Bodendegradation, Gewässer und Energie.

Als Vertragspartei des UNESCO-Übereinkommens über die biologische Vielfalt unterstützt die EU die UNESCO in Bezug auf Schutzgebiete, Klimawandel und Artenvielfalt. Die Konvention über ein Verbot des internationalen Handels mit bedrohten Arten (CITES) sieht eine Beschränkung bzw. ein Verbot des Handels mit gefährdeten Arten oder daraus gewonnenen Erzeugnissen vor.

Die EU arbeitet an der Stärkung von CITES, das sie durch Verordnungen über den Handel mit wild lebenden Arten umsetzt.

Illegaler Holzeinschlag und Entwaldung verursachen schwerwiegende Umweltschäden, unter anderem Verlust der biologischen Vielfalt und Klimawandel. Alle Holzarten auf dem EU-Marktmüssen nunmehr aus rechtlich einwandfreien Quellen stammen. Die EU hat Abkommen mit Ländern in Afrika und Asien unterzeichnet, um diesen dabei zu helfen, ihre Forstwirtschaft zu verbessern, und ihnen den Handel mit Holz aus legalem Einschlag mit der EU zu erleichtern.

Zwar ist der Walfang in den Gewässern der EU verboten, doch bewegen sich die Wale zwischen den Meeren und müssen daher weltweit geschützt werden. Die EU unterstützt das Moratorium für den kommerziellen Walfang.

2002 kamen die Staats- und Regierungschefs der Welt überein, ihr Engagement zum umweltverträglichen Umgang mit Chemikalien zu verlängern, so dass spätestens bis zum Jahr 2020 Chemikalien in einer Art und Weise verwendet und erzeugt werden, mit der erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt auf ein Minimum reduziert werden. Die Europäische Union arbeitet darauf hin, dieses Ziel einzuhalten, unter anderem durch gesetzliche Regelungen wie REACH.

Abfallvermeidung ist ein weiterer Bereich, in dem die EU einen globalen Beitrag leistet. Die EU setzt sich dafür ein, die Wiederverwendungs-, Recycling- und Verwertungsraten zu steigern. Zwischen den verschiedenen Ländern werden riesige, zum Teil gefährliche Abfallmengen transportiert. Die EU spielt eine aktive Rolle bei der Verbesserung der Kontrolle grenzüberschreitender Verbringung von gefährlichen Abfällen.

Darüber hinaus arbeitet die EU an einem globalen Rahmen, der sicherstellen soll, dass alle Abfälle in umweltgerechter Weise behandelt werden.