Qualitätssicherung

Starke Qualitätssicherungssysteme unterstützen eine hochwertige Bildung für alle und die Mobilität von Studierenden in ganz Europa.

Warum ist Qualitätssicherung in der Schulbildung wichtig? 

Die Qualitätssicherung umfasst die systematische Überprüfung des Bildungsangebots, um dessen Qualität, Gerechtigkeit und Effizienz aufrechtzuerhalten und zu verbessern. Die Überprüfung erfolgt im Rahmen von Selbstbeurteilungen der Schulen, externen Bewertungen (Inspektion), Bewertungen von Lehrkräften und Schulleitern sowie Bewertungen von Schülern.

Die Entwicklung leistungsstarker Qualitätssicherungssysteme ist zur Förderung einer hochwertigen inklusiven Bildung in einem europäischen Bildungsraum unerlässlich. In diesem Zusammenhang zählt die Umsetzung der Empfehlungen des Rates zu Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen sowie gemeinsamen Werten, inklusiver Bildung und der europäischen Dimension im Unterricht.

Auch die Mobilität von Studierenden in ganz Europa wird im Zuge einer besseren Qualitätssicherung erleichtert, indem die Grundlagen für größeres Vertrauen und erhöhte Transparenz geschaffen werden. Im Hinblick auf die gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen der Sekundarstufe II und der Ergebnisse von Lernzeiten im Ausland spielt die Qualitätssicherung ebenfalls eine zentrale Rolle.

Was unternimmt die EU zugunsten einer besseren Qualitätssicherung?

Die Kommission unterstützt die EU-Länder bei der Weiterentwicklung ihrer Qualitätssicherungssysteme durch die Aktivitäten der ET-2020-Arbeitsgruppe „Schulen“, die sich aus nationalen Sachverständigen und Interessenverbänden zusammensetzt. 

Diese Gruppe kommt regelmäßig zusammen, um spezifische Aspekte politischer Maßnahmen im Zusammenhang mit der Qualitätssicherung zu untersuchen, gemeinsame Herausforderungen zu erörtern und bewährte Verfahren auszutauschen. Die Arbeitsgruppe hat Leitlinien für politische Entscheidungsträger bereitgestellt, die sich mit der Qualitätssicherung zur Schulentwicklung beschäftigen. Außerdem hat sie einen Bericht über die Unterstützung der schulinternen Selbstevaluierung als Schlüsselmechanismus für die Schulentwicklung vorgelegt.

Die Kommission hat den Expertenbericht Ein besseres Lernangebot für junge Menschen: Entwicklung kohärenter Qualitätssicherungsstrategien für die Schulbildung erstellt.

Darüber hinaus hat sie in ihrer Mitteilung Ein guter Start ins Leben durch Schulentwicklung und hervorragenden Unterricht Handlungsbereiche zur Verbesserung der Schulbildung durch die Entwicklung von Qualitätssicherungssystemen aufgezeigt.

Die begleitende Arbeitsunterlage der Kommissionsdienststellen untermauert die Aussagen der Mitteilung mit Forschungsergebnissen und Fakten sowie Ergebnissen von Arbeiten auf EU-Ebene zur Entwicklung von Schulbildungsstrategien.