Schulpolitik

Die Europäische Kommission unterstützt die EU-Länder bei der Entwicklung ihrer schulischen Bildungssysteme. Während jedes Land für die Organisation und den Inhalt seiner Bildungs- und Berufsbildungssysteme selbst verantwortlich ist, bietet sich bei Themen von gemeinsamem Interesse eine Zusammenarbeit an.

Worum geht es?

Die Europäische Kommission unterstützt die EU-Länder bei der Entwicklung ihrer schulischen Bildungssysteme. Während jedes Land für die Organisation und den Inhalt seiner Bildungs- und Berufsbildungssysteme selbst verantwortlich ist, bietet sich bei Themen von gemeinsamem Interesse eine Zusammenarbeit an. Die Europäische Kommission unterstützt die nationalen Bemühungen vor allem in zweierlei Hinsicht:

  • Sie arbeitet eng mit nationalen Entscheidungsträgern zusammen, um diesen bei der Entwicklung ihrer schulischen Bildungsstrategien und ‑systeme zu helfen. Sie sammelt Informationen und Analysen und macht diese zugänglich. Ferner fördert sie über die ET2020-Arbeitsgruppen den Austausch bewährter Verfahren. Für den Zeitraum 2016–2018 hat die Arbeitsgruppe „Schulbildung“ ein breit gefasstes Mandat für ihre Arbeit in Bezug auf die Governance der schulischen Bildungssysteme mit dem Ziel der Förderung höherer Qualität durch nachhaltige Innovation und Integration.
  • Durch das Programm Erasmus+ trägt die Kommission jedes Jahr Millionen von Euro zu europäischen Kooperationsprojekten bei, die Austauschprogramme fördern.

Schwerpunktbereiche

Die Bildungsminister der EU-Länder haben die folgenden Ziele zu Prioritäten erklärt:

Zur Beobachtung der Fortschritte erstellt die Kommission regelmäßig Studien zur Situation in Europa.

In der Mitteilung „Ein guter Start ins Leben durch Schulentwicklung und hervorragenden Unterricht“ vom 30. Mai 2017 werden Belege angeführt und Maßnahmen vorgeschlagen, die zur Verbesserung der Qualität und Inklusivität von Schulen, zur Unterstützung exzellenter Lehrkräfte und Schulleitungen sowie zur Verbesserung der Schulverwaltung beitragen. Siehe dazu auch das begleitende Arbeitspapier der Kommissionsdienststellen.

In der Mitteilung„Stärkung der europäischen Identität durch Bildung und Kultur“ vom 14. November 2017 wird die Vision eines europäischen Bildungsraums dargelegt. Mobilität, die Anerkennung von Abschlüssen und Studienzeiten im Ausland, Sprachen, frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung, der Lehrberuf, Innovation und digitale Technologien werden darin als Schlüsselbereiche für die Zusammenarbeit der EU in der Schulbildung benannt.