Früher Fremdsprachenerwerb

Früher Fremdsprachenerwerb kann nicht nur die Grundlagen für späteres Lernen schaffen, sondern auch die Einstellung zu anderen Sprachen und Kulturen beeinflussen. Dies ist der Hauptbeweggrund für die verschiedenen Initiativen der Europäischen Kommission zur Förderung der sprachlichen Früherziehung und zur Unterstützung weiterer Forschung in diesem Bereich.

Worum geht es?

Wenn Kinder schon sehr früh mit Fremdsprachen in Kontakt kommen, kann das den späteren Spracherwerb erleichtern und die Kenntnisse in der Muttersprache wie auch die Leistung in anderen Bereichen verbessern. Deshalb unterstützen die EU-Bildungsminister das Erlernen von mindestens zwei Fremdsprachen in sehr frühem Alter.

Wozu dient das?

Früher Fremdspracherwerb kann nicht nur die Grundlagen für späteres Lernen schaffen, sondern auch die Einstellung zu anderen Sprachen und Kulturen beeinflussen. Dies ist der Hauptbeweggrund für die verschiedenen Initiativen der Europäischen Kommission zur Förderung der sprachlichen Früherziehung und zur Unterstützung weiterer Forschung in diesem Bereich.

Bisherige Maßnahmen

Innerhalb der Kommission tauschen sich nationale Sachverständige auf dem Gebiet der frühen Spracherziehung im Vorschulalter über die Lage in den verschiedenen Ländern aus und erarbeiten politische Empfehlungen und Leitlinien für die Umsetzung dieser Maßnahmen. Die Ergebnisse ihrer Arbeit und Diskussionen wurden 2011 in einem Handbuch veröffentlicht.

Im Mai 2018 nahm die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine Empfehlung des Rates zu hochwertiger frühkindlicher Betreuung, Bildung und Erziehung an. Dieser Vorschlag basiert auf früheren Arbeiten in diesem Bereich, insbesondere auf dem Qualitätsrahmen für frühkindliche Bildung und Betreuung, wie er von nationalen Sachverständigen im Jahr 2014 vorgeschlagen wurde.

Nächste Schritte

Das Programm Erasmus+ bietet neue Möglichkeiten, strategische Partnerschaften im Bereich des frühen Fremdsprachenerwerbs aufzubauen.

Das frühzeitige Erlernen von Fremdsprachen wird auch im Rahmen der allgemeineren Strategie der Europäischen Kommission für frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung diskutiert.