Politik der Mehrsprachigkeit

Die Europäische Kommission fördert das Sprachenlernen und die Sprachenvielfalt in ganz Europa.

Welche Rolle spielt die EU bei der Förderung von Sprachen?

Die Europäische Kommission fördert das Sprachenlernen und die Sprachenvielfalt in ganz Europa.

Sie arbeitet gemeinsam mit den Regierungen der EU-Länder auf ein ehrgeiziges Ziel hin: die Bürgerinnen und Bürger in die Lage zu versetzen, von Kindesalter an mindestens zwei Fremdsprachen zu erlernen. Dieses Ziel hatten die EU-Staats- und Regierungschefs bereits 2002 vereinbart. Im Dezember 2017 bekräftigten sie erneut, „das vermehrte Erlernen von Sprachen“ zu fördern, „sodass mehr junge Menschen neben ihrer Muttersprache mindestens zwei europäische Sprachen sprechen werden“.

Warum ist das erforderlich?

Das Streben der Europäischen Union nach Einheit in der Vielfalt ist einer der Eckpfeiler des europäischen Aufbauwerks. Dies findet in der harmonischen Koexistenz zahlreicher Sprachen in Europa deutlichen Ausdruck. Sprachen können als Brücke zu anderen Menschen dienen, sie öffnen uns den Zugang zu anderen Ländern und Kulturen und fördern somit das gegenseitige Verständnis.

Fremdsprachenkenntnisse gewinnen für die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen und als Rüstzeug für eine Berufstätigkeit im Ausland zunehmend an Bedeutung. Sie sind auch ein Faktor der Wettbewerbsfähigkeit: wegen schlechter Sprachkenntnisse entgehen vielen Unternehmen Aufträge, und für Arbeitnehmer sind sie ein Hindernis bei der Aufnahme einer Beschäftigung im Ausland.

Dennoch verlassen zu viele junge Menschen die Schule ohne Fremdsprachenkenntnisse auf Arbeitsniveau – Grund genug, das Lernen und Lehren von Fremdsprachen effizienter zu gestalten.

Was unternimmt die Kommission?

Die Kommission begegnet dieser Problematik durch

Die Kommission unterstützt diese Tätigkeiten durch

Und schließlich eröffnet das Programm Erasmus+ jungen Menschen neue Möglichkeiten zur Verfeinerung ihrer Sprachkenntnisse im Rahmen von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Ausland.