Attraktivität der EU für ausländische Studierende erhöhen

Derzeit ist Europa das Ziel von 45 % aller internationalen Studierenden. Mit zunehmender Zahl mobiler Studierender steigen jedoch auch die Studienmöglichkeiten, und die europäischen Hochschulen müssen sich auf einen härteren Kampf um internationale Talente einstellen.

Worum geht es?

Studierende und Forscher aus Drittländern können mit Kenntnissen und Fertigkeiten, die sie in Europa entwickelt haben, zu Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Die Gemeinsamen Masterabschlüsse im Rahmen von Erasmus Mundus steigern die Attraktivität der EU als Topziel für Studien- und Forschungsaufenthalte.

Wozu dient das?

Derzeit ist Europa das Ziel von 45 % aller internationalen Studierenden. Mit zunehmender Zahl mobiler Studierender steigen jedoch auch die Studienmöglichkeiten, und die europäischen Hochschulen müssen sich auf einen härteren Kampf um internationale Talente einstellen.

Bisherige Maßnahmen

Portal „Study in Europe“

Viele Mitgliedstaaten betreiben aktiv Werbung für ihre eigenen Hochschulsysteme, unter anderem auf der Plattform Study in Europe der Kommission, die Studierenden als Entscheidungsgrundlage für die Wahl eines Studienorts in ganz Europa dienen soll.

„Study in Europe“ ist auch in den sozialen Medien aktiv. Unter diesem Logo nehmen Vertretungen der Europäischen Kommission und EU-Delegationen weltweit an Studienmessen teil. Die Kommission vernetzt sich mit nationalen Förderagenturen in ganz Europa, um Termine und Ideen auszutauschen.

Alumni

Alumni-Verbände sind in ihren Heimatländern aktive Botschafter der europäischen Hochschulbildung, nehmen an Studienmessen und Veranstaltungen teil und dienen als Multiplikatoren von Informationen über die Möglichkeiten für Studien- oder Forschungsaufenthalte in Europa.

Die Kommission unterstützt die Vereinigung der Erasmus+-Studierenden und Alumni (ESAA), die all dies ermöglicht und Alumni hilft, ihre beruflichen Kompetenzen und/oder ihr akademisches Wissen durch Vernetzung zu entwickeln und weiterzugeben. Auch in anderen Regionen (Westbalkan und Afrika) werden neue Alumni-Verbände gegründet.