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Initiative „Europäische Hochschulen“

Ziel dieser Initiative ist es, eine neue Generation kreativer Europäerinnen und Europäer zusammenzubringen, die in der Lage sind, in verschiedenen Sprachen, über Länder- und Fachgebietsgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten, um die großen gesellschaftlichen Herausforderungen und den Fachkräftemangel, mit denen Europa konfrontiert ist, zu bewältigen.

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Die Hochschullandschaft in Europa verändert sich. Im Jahr 2017 legten die Staats- und Regierungschefs der EU auf dem Gipfel von Göteborg ihre Zukunftsvorstellungen für Bildung und Kultur dar. In seinen Schlussfolgerungen vom Dezember 2017 forderte der Europäische Rat die Mitgliedstaaten, den Rat und die Kommission auf, eine Reihe von Initiativen zu ergreifen:

„... die Stärkung strategischer Partnerschaften zwischen Hochschuleinrichtungen in der gesamten EU und die Förderung der Herausbildung von etwa zwanzig ‚Europäischen Hochschulen‘ bis 2024, bestehend aus nach dem Bottom-up-Prinzip errichteten Hochschulnetzwerken in der gesamten EU, die es Studierenden ermöglichen, durch eine Kombination von Studien in mehreren EU-Ländern einen Studienabschluss zu erwerben, und somit zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hochschulen beitragen“.

Die zusammen mit Hochschuleinrichtungen, Studierendenorganisationen, Mitgliedstaaten und der Kommission entwickelte Initiative „Europäische Hochschulen“ ist die Antwort darauf. Sie ist heute eine der Leitinitiativen der EU in ihren Bestrebungen zum Aufbau eines Europäischen Bildungsraums.

Was ist eine Europäische Universität?

Diese transnationalen Bündnisse werden die europäischen Universitäten der Zukunft schaffen, europäische Werte und die europäische Identität fördern und außerdem Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hochschulbildung revolutionieren. Um diesen Quantensprung zu verwirklichen, hat die Europäische Kommission eine neue Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen veröffentlicht, um verschiedene Kooperationsmodelle auf Grundlage folgender Grundsätze zu testen:

  • Eine Allianz ausgewählter Partner aus allen Arten von Hochschuleinrichtungen mit einer möglichst breiten geografischen Abdeckung innerhalb Europas,
  • mit einer gemeinsam erarbeiteten, langfristigen Strategie, die auf Nachhaltigkeit, Exzellenz und europäische Werten ausgerichtet ist,
  • mit studierendenzentrierten Lehrplänen, die gemeinsam im Rahmen eines interuniversitären Campus erstellt werden, wo eine heterogene Studierendengremium eigene Programme entwickeln und auf allen Studienebenen Mobilität in Anspruch nehmen kann,
  • wo Studierende, Wissenschaftler und externe Partner abhängig von den jeweiligen Herausforderungen in disziplinübergreifenden Teams zusammenarbeiten, um die größten Probleme zu bewältigen, mit denen Europa heute konfrontiert ist.

Bewerbungen

Im Rahmen der Aufforderung 2019 stellt die EU 60 Millionen Euro für zwölf experimentelle Modelle zur Verfügung, mit denen das Konzept und sein Potenzial zur Transformation der Hochschullandschaft getestet werden sollen. Die Einreichungsfrist für Vorschläge endete am 28. Februar; die Ergebnisse werden im Sommer dieses Jahres veröffentlicht.

Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Website der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA).