Europäischer Preis für innovativen Unterricht

Der Preis würdigt herausragende Lehrmethoden im Rahmen des Programms Erasmus+ ebenso wie die Arbeit von Lehrkräften und ihren Schulen im Rahmen europäischer Kooperationsprojekte.

Der Europäische Preis für innovative Lehre ist eine neue Initiative, die 2021 im Zuge der Mitteilung der Kommission „Verwirklichung des europäischen Bildungsraums bis 2025“ ins Leben gerufen worden ist. 

Die Auszeichnung bezweckt folgendes:

  • Würdigung der Leistungen von Lehrkräften und Schulen und Anerkennung ihrer Arbeit
  • Hervorhebung und Förderung vorbildlicher Lehr- und Lernmethoden
  • Nutzung des Preises als Mittel des Voneinanderlernens
  • Betonung der Bedeutung des Programms Erasmus+ für die Zusammenarbeit von Lehrkräften in Europa und die Schaffung eines europäischen Bildungsraums

Ausgezeichnet werden schulische Bildung, auch frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung sowie berufliche Aus- und Weiterbildung

Wie die Erasmus+-Studienseminare unterstützt auch diese neue Initiative Lehrkräfte und Ausbilder in Form einer Förderung beruflicher Exzellenz, beruflicher Netzwerke, praxisbezogener Gemeinschaften sowie von Auslandserfahrung.

Für jedes Erasmus+-Programmland werden vier Preise vergeben.

  • frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung
  • Grundschulbildung
  • Sekundarbildung 
  • Berufsschulen

Auswahl und Nominierung für eine Auszeichnung erfolgen über die nationalen Erasmus+-Agenturen, die an der Ausgestaltung dieser Initiative beteiligt sind. 

Den mit jährlich wechselndem Schwerpunkt vergebenen Preis erhalten Lehrkräfte und Schulen, die sich im Rahmen ihrer Projekte mit einem bestimmten Thema befasst haben, das zu den Prioritäten des europäischen Bildungsraums zählt. 

Für 2021 lautet das Thema Fernunterricht und gemischte Lernformate in enger Verbindung mit dem Aktionsplan für digitale Bildung und der Corona-Pandemie.