Worum geht es?

Als Antwort auf die Wirtschafts- und Finanzkrise der letzten Jahre hat die Europäische Kommission die Strategie Europa 2020  entwickelt, um Wachstum und Beschäftigung in der EU anzukurbeln.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat sich als erstaunlich krisenfest erwiesen. Auf sie entfallen pro Jahr rund 3,5 % aller Produkte und Dienstleistungen. 6,7 Millionen Erwerbstätige (3 % der europäischen Erwerbsbevölkerung) sind in der Branche beschäftigt.

Worin besteht die Herausforderung?

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist aus mehreren Gründen förderungs- und investitionswürdig:

  • Die Branche wächst und ist widerstandsfähig;
  • sie schafft eine wachsende Anzahl an Arbeitsplätzen;
  • sie trägt zu Innovationen in anderen Wirtschaftszweigen wie IKT bei;
  • Investitionen in Kulturinitiativen sind nach den bisherigen Erfahrungen sehr erfolgversprechend;
  • der Kulturwirtschaft mangelt es an strategischer finanzieller Unterstützung.

Die Herausforderung besteht also darin, die Kulturwirtschaft dahingehend zu fördern und zu stärken, dass sie der europäischen Wirtschaft nützt.

Welche Rolle spielt die Kommission?

Die Europäische Kommission hat im Kulturbereich mehrere Aufgaben:

Diese Tätigkeiten werden durch Studien, Berichte und Statistiken in diesem Bereich ergänzt.

Bisherige Ergebnisse

Seit der Annahme der Strategie Europa 2020 und der Europäischen Kulturagenda wird die Kultur- und Kreativwirtschaft verstärkt gefördert. Dies wurde in erster Linie erreicht durch:

Nächste Schritte

Der Arbeitsplan für Kultur läuft bald aus. Die Kommission wird die erzielten Fortschritte prüfen und die Prioritäten für den nächsten Arbeitsplan festlegen.

Sie wird weiterhin solide, inklusive Strategien für die Branche entwickeln und die Kultur- und Kreativwirtschaft mit ihrem Programm Kreatives Europa (Nachfolger der EU-Programme Kultur und MEDIA) fördern.