Worum geht es?

Audiovisuelle Werke werden zunehmend digital, also über das Internet, statt über herkömmliche Medien wie Papier, CDs oder DVDs verbreitet.

Warum ist eine Unterstützung des Sektors notwendig?

In den letzten Jahren hat sich der Medienkonsum infolge des rasanten technologischen Fortschritts radikal geändert.

Musik wird heutzutage oft nur noch gestreamt und heruntergeladen - eine ähnliche Entwicklung ist bei Film, Fernsehen und Videospielen zu beobachten.

In dem Maße, in dem sich Formate und Ausrüstung ändern, werden immer mehr Inhalte digital zur Verfügung gestellt. Dies bietet Organisationen und Nutzern zwar viele Vorteile, birgt aber auch Risiken und Herausforderungen.

Welche Rolle spielt die Kommission?

Die Kommission hat folgende Aufgaben:

  • Unterstützung und Schutz der Nutzer und Eigentümer von Medieninhalten
  • Gewährleistung fairer Rechte an geistigem Eigentum zum Nutzen aller
  • Förderung der digitalen Verbreitung

Sie geht dabei folgendermaßen vor:

  • Kontakt zu Interessenträgern
  • Entwicklung neuer Strategien
  • Unterstützung der Annahme angemessener Rechtsvorschriften in der gesamten EU
  • Fortbildungsangebot und Unterstützung für den Kreativsektor im Rahmen des Programms Kreatives Europa

Bisherige Ergebnisse

Von 2007 bis 2013 hat die Kommission den audiovisuellen Sektor im Rahmen des Programms MEDIA mit rund 755 Millionen Euro unterstützt. Ein Teil dieser Gelder wurde zur Förderung der digitalen Verbreitung von Filmen verwendet.

Darüber hinaus hat sie die Öffentlichkeit in einer Konsultation zur Online-Verbreitung audiovisueller Werke in der EU befragt und die Datenbank MEDIA Films aufgebaut. Diese dient vor allem zur Werbung für preisgekrönte Filme, die im Rahmen von MEDIA unterstützt wurden.

Nächste Schritte

Über das Programm Kreatives Europa wird die Kommission weiterhin audiovisuelle Projekte und die digitale Verbreitung fördern.

In diesem Zusammenhang wird sie auch faktengestützte Strategien entwickeln und die einschlägigen Regelungen modernisieren .