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01 März 2017

Das Weißbuch der Europäischen Kommission vom 1. März zeigt mögliche Wege für die Zukunft Europas auf. Wir stehen vor einer Vielzahl von Herausforderungen, die von der Globalisierung, den Auswirkungen neuer Technologien auf Gesellschaft und Beschäftigung über die Zunahme des Populismus bis zu Bedrohungen der Sicherheit reichen. Wir dürfen uns davon nicht überwältigen lassen, sondern müssen die daraus auch erwachsenden Chancen nutzen. Deshalb skizziert das Weißbuch fünf Szenarien für die Entwicklung der Europäischen Union – welches davon eintritt, hängt von den Weichenstellungen ab, die wir gemeinsam vornehmen werden.

Das Weißbuch markiert den Beginn, nicht das Ende dieser Debatte. Die nächste Etappe ist der EU-Gipfel in Rom am 25. März. Dort werden die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union zur Feier des 60. Jahrestags der Römischen Verträge zusammenkommen, um auf die bisherigen Errungenschaften zurückzublicken und darüber zu diskutieren, wie unsere gemeinsame Zukunft aussehen könnte und sollte. Danach werden die anstehenden Aufgaben ernsthaft in Angriff genommen, so dass wir den Bürgerinnen und Bürgern Europas zur Europawahl im Juni 2019 einen Plan, eine Vision und einen Weg vorstellen können. Wir alle haben ein Mitspracherecht: wir haben die Zukunft Europas selbst in der Hand.

The white paper presented by the European Commission on 1 March sets out possible paths for the future of Europe. We face a great many challenges, from globalisation, to the impact of new technologies on society and jobs, to security concerns and the rise of populism, and we must ensure we are not overwhelmed but rather that we seize the opportunities that these trends present.

This is why the white paper offers five scenarios for the Union's evolution, depending on the choices we will make.

The white paper marks the start, not the end, of this debate. The next step will be the Rome Summit on 25 March. There, leaders of the European Union will come together to celebrate the 60th anniversary of the Treaties of Rome, reflecting on past achievements and debating what our shared future could and should look like.

Work will thereafter continue in earnest so that we have a plan, a vision and a way forward to present to the people by the time we hold European Parliament elections in June 2019.

It is for all of us to have a say: we have Europe's future in our own hands.

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