Lage der Union 2018

Lage der Union 2018

Jährliche Rede zur Lage der Union von Präsident Juncker vor dem Europäischen Parlament

Die Lage der Union 2017

Die Lage der Union 2017

2017 zeigte sich Präsident Juncker zuversichtlich und stellte fest, dass Europa wieder Wind in den Segeln habe. Die Union sollte geeinter, stärker und demokratischer werden. In seiner Rede stellte der Präsident einen entsprechenden Fahrplan vor. Die Kommission verabschiedete Inititiaven in den Bereichen Handel, Investitionskontrolle, Cybersicherheit, Industrie, Daten und Demokratie.

Lage der Union 2016

Lage der Union 2016

2016 kündigte Präsident Juncker neue Initiativen für Investitionen in junge Menschen, Arbeitsuchende und Start-up-Unternehmen an. Das WLAN-Angebot an öffentlichen Orten sollte erweitert und das Urheberrecht fairer werden. Der Präsident stellte auch die Investitionsoffensive für Afrika und die neue Europäische Grenz- und Küstenwache vor.

Lage der Union 2015

Lage der Union 2015

2015 hielt Präsident Juncker seine erste Rede zur Lage der Union. Darin konzentrierte er sich auf die wichtigsten Herausforderungen – Flüchtlingskrise, Zukunft des Euro und Außenpolitik. Er präsentierte neue Vorschläge für den Bereich Migration sowie die Außen-, Wirtschafts- und Finanzpolitik.

Zitate

2017

Europa hat wieder Wind in den Segeln. Uns öffnet sich jetzt ein Fenster der Möglichkeit. Aber es wird nicht ewig offenbleiben. Jetzt ist der Moment, um ein enger vereintes, ein stärkeres und ein demokratischeres Europa aufzubauen.

Europa reicht von Vigo bis Varna, von Spanien bis nach Bulgarien. Osten wie Westen: Europa muss mit beiden Lungenflügeln atmen. Sonst gerät unser Kontinent in Atemnot.

Europa muss schneller und effizienter entscheiden können, und dies gilt auch für die Wirtschafts- und Währungsunion. (...) Wir haben damit begonnen, unser Dach zu reparieren. Wir müssen das europäische Haus jetzt fertigstellen, da die Sonne scheint – und solange sie scheint.

2016

Wir können vereint sein – auch wenn wir vielfältig sind. Die großen, demokratischen Nationen Europas dürfen sich nicht vom Populismus verführen lassen. Europa darf sich im Angesicht des Terrors nicht wegducken. Die Mitgliedstaaten müssen ein Europa bauen, das beschützt. Und wir, die europäischen Institutionen, müssen ihnen dabei helfen, dieses Versprechen zu erfüllen.

Solidarität ist, was unsere Union zusammenhält (...) Als die portugiesischen Wälder brannten, löschten italienische Flugzeuge die Flammen. Als Überschwemmungen in Rumänien die Stromversorgung unterbrachen, sorgten schwedische Generatoren für Licht. Als Tausende Flüchtlinge an den griechischen Küsten landeten, fanden sie Schutz in slowakischen Zelten.

Der Preis für diese Toleranz darf jedoch nicht unsere Sicherheit sein. Wir müssen wissen, wer über unsere Grenzen kommt (...) Jedes Mal, wenn eine Person in die EU einreist oder sie verlässt, werden Zeitpunkt, Ort und Grund der Reise aufgezeichnet.

2015

Unsere Europäische Union ist in keinem guten Zustand. Es fehlt an Europa in dieser Union. Und es fehlt an Union in dieser Union. Das müssen wir ändern – und wir müssen das jetzt ändern.

Ich bin überzeugt, dass wir einen Beitrag auf internationaler Ebene leisten können und sollten; nicht aus Eitelkeit, sondern weil wir etwas beizutragen haben. (...) Ich will ein Europa, das eine Führungsrolle übernimmt. Wenn die Europäische Union geschlossen auftritt, können wir die Welt verändern.

Zurückgedrängte Boote, in Brand gesetzte Flüchtlingslager (...) das ist nicht Europa. Europa - das ist der Bäcker im griechischen Kos, der sein Brot an die hungrigen und ermatteten Menschen verteilt. Europa - das sind die Studenten in München und Passau, die die Neuankömmlinge am Bahnhof mit Kleidung versorgen (…) Das ist das Europa, in dem ich leben will.