Politikbereiche

  • Geschäftsmöglichkeiten und Arbeitsplätze

    Geschäftsmöglichkeiten und Arbeitsplätze

    Die EU versucht, Handelsbarrieren gegenüber anderen Ländern und Regionen abzubauen oder zu beseitigen, was Konsumenten und Unternehmen in Europa viel Geld sparen hilft. Handelsabkommen nützen vor allem kleineren Unternehmen in Europa, die mit komplizierten Regelungen konfrontiert sind, wenn sie Exportchancen nutzen möchten. Jeden siebenten Arbeitsplatz in Europa verdanken wir den Ausfuhren in die ganze Welt.

  • Offener Handel muss fair sein

    Offener Handel muss fair sein

    Europas Unternehmen und Bürger profitieren von der Globalisierung; offener Handel muss aber auch fair sein. So leiden zum Beispiel europäische Arbeitsplätze in der Stahlindustrie oder im Schiffsbau unter unlauterem Wettbewerb durch Dumpingpreise, staatliche Beihilfen und Überkapazitäten in einigen Drittländern. Die EU schützt europäische Wirtschaftszweige und Arbeitsplätze gegen unfairen Handel. Darüber hinaus vertritt die Kommission die Auffassung, dass die EU die ihr zur Verfügung stehenden Instrumentarien laufend überprüfen muss, um auf die Herausforderungen der sich verändernden Globalisierungslandschaft zu reagieren. Die Kommission wird auch weiterhin eng mit den Mitgliedstaaten zusammenarbeiten, um die Debatte darüber zu vertiefen und voranzutreiben, wie die Reziprozität im öffentlichen Beschaffungswesen und bei Investitionen verbessert werden kann.

  • Gestaltung der Globalisierung im Einklang mit unseren Werten

    Gestaltung der Globalisierung im Einklang mit unseren Werten

    Die EU arbeitet an einer ausgewogenen, regelbasierten und fortschrittlichen Agenda für Handel und Investitionen. Dies führt nicht nur zur gegenseitigen Öffnung von Märkten mit unseren Handelspartnern, sondern stärkt auch den weltweiten Einfluss der EU in Bereichen wie Menschenrechte, Arbeitsbedingungen und Umweltschutz.

  • Mehr Transparenz bei Verhandlungen

    Mehr Transparenz bei Verhandlungen

    Die Kommission verfolgt unter anderem das Ziel, ihre Handelsverhandlungen transparenter zu machen. Es müssen zeitgerechte, transparente und inklusive Gespräche mit verschiedenen Interessenträgern und der breiten Öffentlichkeit geführt werden, damit Handelsabkommen jede und jeden überzeugen. Geführt werden die Verhandlungen der EU von der Kommission, die im Auftrag der 28 Mitgliedstaaten agiert. Infolge mehrerer Initiativen der Kommission werden Handelsverhandlungen, in die die EU eingebunden ist, bereits mit deutlich mehr Transparenz als bisher geführt. Jeder Verhandlungsschritt wird von den Mitgliedstaaten und vom Europäischen Parlament eingehend geprüft. Weiters fördert die Kommission eine Politik der offenen Tür für alle interessierten Parteien, Wirtschaftsvertretungen, Gewerkschaften, Nichtregierungs- und Konsumentenschutzorganisationen. In Brüssel und in den Hauptstädten der Mitgliedstaaten treffen Kommissarinnen und Kommissare sowie die für Handelsfragen zuständigen Beamten mit Regierungsvertretern und hunderten zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen.

Aktuelle Nachrichten

Hintergrund

Der Titel dieser Priorität – Durch eine ausgewogene und fortschrittliche Handelspolitik die Globalisierung meistern – wurde aktualisiert und angesichts des neuen politischen Kontextes und der neuen Dynamik bei den Handelsgesprächen mit Ländern in anderen wichtigen Regionen der Welt geografisch neutral formuliert. Die Kommission hat dieser Realität Rechnung getragen, indem sie die Kommissarsgruppe „Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft mit den Vereinigten Staaten“ umbenannt hat in „Kommissarsgruppe ‚Handel und Meistern der Globalisierung‘“.

Durch ihre Handelspolitik kann die EU die Globalisierung entsprechend den europäischen Werten und Interessen gestalten.

Ziele
  • Stärkung des globalen Einflusses der EU – durch Erhöhung ihrer Attraktivität für Investoren, hohe Standards im weltweiten Handel und Verbreitung europäischer Werte
  • Schaffung von Arbeitsplätzen und Wachstum durch ausgewogene und fortschrittliche Handelsabkommen
  • Gewährleistung einheitlicher Wettbewerbsbedingungen für europäische Unternehmen und Schutz der Beschäftigten vor unlauteren Handelspraktiken
  • Unterstützung der EU-Unternehmen – vor allem kleinerer Unternehmen – im internationalen Wettbewerb
  • Erweiterung des Waren- und Dienstleistungsangebots
  • Stärkung fairen, integrativen und transparenten Investitionsschutzes
  • Gewährleistung der Komplementarität von Handel und nachhaltiger Entwicklung

Die Kommission unterstützt die Arbeit der Welthandelsorganisation und ist federführend bei den Anstrengungen zu deren Modernisierung, über die sie mit ihren weltweiten Partnern verhandelt.

Die EU hat Handelsabkommen mit 71 Ländern geschlossen, wovon 9 während der Amtszeit der Kommission Juncker in die Wege geleitet wurden. Dazu gehören ein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Japan und ein umfassendes Wirtschafts- und Handelsabkommen mit Kanada. Die EU ratifiziert Abkommen mit Singapur und Vietnam, hat eine politische Einigung mit Mexiko erzielt und führt Verhandlungen mit vielen anderen Partnern, darunter MERCOSUR (Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay).

Im Juli 2018 wurde eine neue Phase in den Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA eingeleitet: beide Seiten einigten sich auf eine Intensivierung ihrer Zusammenarbeit und die Abschaffung bestehender Zölle auf Industrieerzeugnisse.

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