Worum geht es bei der Allianz?

In seiner Rede zur Lage der Union am 12. September 2018 kündigte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker eine neue Allianz Afrika-Europa für nachhaltige Investitionen und Arbeitsplätze an.

Sie ergänzt die langjährige politische Partnerschaft zwischen den beiden Kontinenten. Daneben vertieft sie die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen, wobei sie zugunsten einer Partnerschaft auf Augenhöhe vom Geber-Empfänger-Ansatz abrückt.

Auf dem 5. Gipfeltreffen Afrikanische Union – EU kamen die beiden Partner überein, dass wirtschaftliche Investitionen, die Schaffung von Arbeitsplätzen und der Handel gemeinsame Prioritäten sind, die ein gemeinsames Engagement erfordern.

Fortschritte bei der Arbeit der Allianz

Was Handel, ausländische Investitionen und Entwicklung betrifft, ist die EU der wichtigste Partner Afrikas:

Wie dieses Schaubild zeigt, werden 36 % des afrikanischen Handels mit der EU abgewickelt. Die Investitionsbestände der EU machen 40 % der ausländischen Direktinvestitionen in Afrika aus, und der Kontinent erhält jährlich Finanzhilfen in Höhe von rund 26 Milliarden Euro.

Ziele

Die Allianz setzt sich folgende Ziele:

  • Förderung strategischer Investitionen und Stärkung der Rolle des Privatsektors zur Schaffung von Arbeitsplätzen
  • Investitionen in die Menschen durch Investitionen in Bildung und Qualifikationen
  • Stärkung des Geschäftsumfelds und des Investitionsklimas
  • Ausschöpfung des vollen Potenzials von Wirtschaftsintegration und Handel

Ressourcen

Die Allianz kann auf substanzielle Ressourcen zurückgreifen, nicht zuletzt die im Rahmen des langfristigen EU-Haushalts, in dem Afrika weiterhin eine Priorität bleibt, vorgesehenen Mittel.

Zugehörige Dokumente

  • Mitteilung zur Allianz Afrika–Europa
  • IP
  • Factsheet

Gemeinsame Strategie Afrika-EU

Gipfeltreffen Afrikanische Union – EU 2017 

Wirtschaftsgipfel EU-Afrika 2018

EU External Investment Plan