Klimapolitik

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Lizenzierung und Berichterstattung

Die Ein- und Ausfuhr von Stoffen, die zum Abbau der Ozonschicht führen, sowie ihre Produktion für Labor- und Analysezwecke unterliegen Lizenzanforderungen.

Darüber sowie über die Vernichtung ozonabbauender Stoffe und ihre Verwendung als Ausgangs- oder Verarbeitungshilfsstoffe ist jährlich Bericht zu erstatten.

Die Produktion ozonabbauender Stoffe für Labor- und Analysezwecke unterliegt außerdem Registrierungsanforderungen.

Zur Erledigung dieser Aufgaben können Sie diese elektronischen Systeme nutzen: das ODS-Lizenzsystem (für Lizenzierung und Berichterstattung) oder das labODS-Register (für Labor- und Analysezwecke).

ODS-Lizenzsystem

Wann nutzen Sie das ODS-Lizenzsystem? Wie nutzen Sie das ODS-Lizenzsystem?

Nutzen Sie das ODS-Lizenzsystem:

  • zur Beantragung einer ODS-Ein- oder Ausfuhrlizenz
  • zur Beantragung einer Produktionsgenehmigung
  • zur Beantragung einer ODS-Quote
  • zur Erstellung eines jährlichen Berichts über den Verbrauch ozonabbauender Stoffe

Handbuch für das ODS-Lizenzsystem:

Weitere Informationen zum ODS-Lizenzsystem finden Sie in den Handbüchern

LabODS-Register

LabODS-Meldungen sind erforderlich von:

  • Endverbrauchern ozonabbauender Stoffe in Laboren
  • Vertreibern, die ozonabbauende Stoffe zu Labor- und Analysezwecken in Verkehr bringen
Wann nutzen Sie das labODS-Register? Wie nutzen Sie das labODS-Register?

Nutzen Sie das labODS-Register:

  • zur Beantragung einer labODS-Nummer
  • zur Aktualisierung einer labODS-Meldung

Handbücher für das labODS-System:

  • Weitere Informationen zum labODS-Register finden Sie in den Handbüchern

Austritt des Vereinigten Königreichs – EU-Vorschriften für Ein- und Ausfuhrlizenzen

Der Übergangszeitraum für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union endete am 31. Dezember 2020. Seitdem gilt das Handels- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich. Das Austrittsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich einschließlich des Protokolls zu Irland/Nordirland gilt seit dem 1. Februar 2020.

Im Rahmen des Protokolls sind Lieferungen ozonabbauender Stoffe aus den 27 EU-Mitgliedstaaten oder Nordirland nach Großbritannien und umgekehrt nur mit einer Ein- bzw. Ausfuhrlizenz möglich.

Dementsprechend wurden die Konten der in Großbritannien ansässigen Unternehmen am 31. Dezember 2020 sowohl im ODS-Lizenzsystem als auch im labODS-Register deaktiviert. Unternehmen mit Sitz in Nordirland behalten ihre Konten in beiden Systemen.

Unternehmen mit Sitz in Großbritannien, die für die Übergangsphase (z. B. 2020) noch Berichtspflichten haben, können weiterhin ihre bisherigen Lizenzen in Anspruch nehmen. Gemäß Artikel 27 der Ozonverordnung müssen sie bis zum 31. März 2021 über ihre ODS-Aktivitäten im Jahr 2020 Bericht erstatten.