Klimapolitik
The road to Paris

Der Weg nach Paris

Strategie

Das Pariser Übereinkommen ist das Ergebnis des jahrelangen Ringens der internationalen Gemeinschaft um den Abschluss eines universellen multilateralen Klimaübereinkommens.

Kopenhagen – 2009

  • Die Vereinbarung von Kopenhagen ist ein unverbindliches Dokument, das rund 30 Staats- und Regierungschefs in den letzten Stunden der Konferenz ausgehandelt hatten.
  • Die Vereinbarung wurde nicht als Beschluss der Vereinten Nationen angenommen, aber von über 140 UNFCCC-Vertragsparteien gebilligt. Alle Kernpunkte wurden später in Cancún formell bestätigt.

Cancún – 2010

  • Erstmalige Bestätigung in einem formellen Beschluss der Vereinten Nationen, dass die Erderwärmung im Vergleich mit vorindustriellen Zeiten unter 2 °C gehalten werden muss
  • Vereinbarung strengerer Regeln für die Überwachung und Überprüfung von Emissionen und der Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen sowie die Berichterstattung darüber
  • Formelle Verpflichtung der Industrieländer, im Zeitraum 2010–2012 fast 30 Milliarden US-Dollar als Anschubfinanzierung für Entwicklungsländer bereitzustellen
  • Einrichtung des Klimaschutzfonds und Aufbau neuer Strukturen und Institutionen zur Verstärkung der Unterstützung für Entwicklungsländer – z. B. auf den Gebieten Technologietransfer, Anpassung und Entwaldung in den Tropen (REDD+)

Durban – 2011

  • Errichtung der Durban-Plattform für verstärktes Handeln, um bis 2015 einen neuen weltweiten Rechtsrahmen auszuhandeln, der für alle Länder gilt
  • Konkretisierung der Vereinbarungen von Cancún und darauf aufbauende Verbesserungen, z. B. ein neuer marktbasierter Mechanismus für kosteneffizientere Emissionssenkungen und ein Prozess zur Berücksichtigung der landwirtschaftlichen Auswirkungen auf das Klima

COP 17/CMP 7 (Durban)

Doha – 2012

  • Abschließende Details des 2.  Verpflichtungszeitraums des Kyoto-Protokolls
  • Vereinbarung eines Arbeitsplans für Verhandlungen über ein neues weltweites Übereinkommen
  • Konkretisierung des in Cancún eingerichteten „Technologiemechanismus“ und Start eines Arbeitsprogramms zum in Durban beschlossenen Marktmechanismus

COP 18/CMP 8 (Doha)

Warschau – 2013

  • Vereinbarung eines Zeitplans für die Vorlage der beabsichtigten Beiträge der einzelnen Länder zum neuen weltweiten Klimaschutzübereinkommen und zur Beschleunigung der Maßnahmen vor dem Jahr 2020.
  • Einrichtung eines Mechanismus zum Umgang mit Verlusten und Schäden, die der Klimawandel in gefährdeten Entwicklungsländern verursacht
  • Bessere Umsetzung bereits vereinbarter Maßnahmen – z. B. bezüglich Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen, REDD+ und Transparenz der Berichterstattung über Emissionen

COP 19/CMP 9 (Warschau)

Lima – 2014

  • Aufforderung an alle Länder, ihre beabsichtigten Beiträge zum Übereinkommen von 2015 klar, transparent und verständlich darzulegen
  • Vereinbarung von Grundzügen des Übereinkommens und beschleunigter Maßnahmen vor 2020

COP 20/CMP 10 (Lima)

 

Dokumente
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