Klimapolitik

Globale Klimaschutzagenda

Abseits der formellen zwischenstaatlichen Verhandlungen setzen sich Länder, Städte und Regionen, Unternehmen und Vertreter der Zivilgesellschaft auf der ganzen Welt bereits für den Klimaschutz ein.

Marrakesch-Partnerschaft für globale Klimaschutzmaßnahmen

Diese Partnerschaft wurde 2016 auf den Weg gebracht, um

  • als Katalysator für Klimaschutzmaßnahmen aller Beteiligten zu wirken,
  • ein ehrgeizigeres Ziel vor 2020 anzustreben und
  • das Pariser Übereinkommen zu unterstützen.

Sie baut auf dem Aktionsplan Lima–Paris von 2014 auf, der groß angelegte Initiativen mit dem Ziel zusammenführte, Beiträge nicht staatlicher Akteure zu mobilisieren.

Die Partnerschaft hat sieben thematische Schwerpunkte:

  • Bodennutzung
  • Meere und Küstengebiete
  • Wasser
  • Menschliche Siedlungen
  • Verkehr
  • Energie
  • Industrie

Marrakesch-Partnerschaft für globale Klimaschutzmaßnahmen

Pariser Aufruf zum Handeln

Von der EU geförderte Initiativen

Die EU und ihre Mitgliedsländer spielen eine aktive Rolle bei der Förderung bestimmter Initiativen.

Beispiele für von der Europäischen Kommission unterstützte Initiativen:

„Hochrangige Vorreiter“

Auf der COP 21 im Jahr 2015 beschlossen die teilnehmenden Staaten, zwei hochrangige Vorreiter beim Klimaschutz („Climate Champions“) zu ernennen, um eine dauerhafte Verbindung zwischen dem VN-Klimaübereinkommen und den zahlreichen freiwilligen und gemeinsamen Aktionen zu gewährleisten.

Die Vorreiter beim Klimaschutz

  • helfen dabei, Initiativen bekannt zu machen, sie zu unterstützen und ihre Umsetzung zu verfolgen;
  • handeln als Verbindungsglied zwischen Maßnahmen vor Ort und den UNFCC-Verhandlungen sowie zwischen nicht zu den Vertragspartnern gehörenden Interessenträgern und den Vertragsparteien.

Die Vorreiter werden von den derzeitigen und künftigen Vorsitzländern der COP ernannt.

Verfolgung von Initiativen nicht staatlicher Akteure

Die im UNFCCC vorgesehene Non-State Actor Zone for Climate Action (NAZCA) ermöglicht nicht staatlichen Akteuren, ihre Klimaschutzbemühungen zu registrieren. Auf diese Weise lassen sich Maßnahmen verfolgen, die einzelne Länder bei der Verwirklichung ihrer Zielsetzungen im Rahmen des Pariser Übereinkommens unterstützen können.