Klimapolitik

Lateinamerika und Karibik

Der Klimawandel ist ein wichtiges Thema in den Beziehungen zwischen der EU und den Ländern Lateinamerikas und der Karibik (LAK),

das regelmäßig auf der Tagesordnung von Gipfeltreffen und politischen Dialogen auf regionaler, subregionaler und bilateraler Ebene steht.

Der Klimaschutz wird auch in bilateralen Handelsabkommen berücksichtigt – z. B. mit Kolumbien und Peru, sowie im Assoziierungsabkommen mit Zentralamerika. Diese Abkommen sollen den Handel und Auslandsinvestitionen in Umwelttechnologien wie erneuerbare Energien und Energieeffizienz erleichtern.

Politischer Dialog auf regionaler Ebene

Der Klimawandel ist ein Thema

  • der zweijährlichen Gipfeltreffen zwischen der EU und der Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten (CELAC) und des EU-CELAC-Aktionsplans
  • regionaler Dialoge über die Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen, in deren Rahmen die Kombination inländischer und internationaler Finanzierungsquellen, die Einbeziehung von Klimazielen und Klimaschutzfinanzierung in die nationale Planung sowie ein besserer Zugang zur internationalen Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen angestrebt werden
  • hochrangiger politischer Dialoge zwischen dem Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) und Partnerländern in der LAK-Region
  • der Klimadiplomatie der EU, die darauf abzielt, eine schnelle Ratifizierung des Pariser Übereinkommens sowie die weitere Präzisierung und Durchführung der nationalen Beiträge zu erreichen

Technische Zusammenarbeit auf regionaler Ebene

Die EU fördert Klimaschutzmaßnahmen in Lateinamerika und der Karibik durch

Beispiele für Länderzusammenarbeit

Mexiko und die EU arbeiten in den folgenden Bereichen zusammen:

Brasilien und die EU arbeiten in den folgenden Bereichen zusammen:

  • Bekämpfung der Entwaldung und der Waldschädigung, Klimawandelanfälligkeit und Anpassung an den Klimawandel
  • Instrumente des CO2-Markts über die Weltbank-Partnerschaft für Marktreife
  • Projekte im Rahmen der Fazilität EU-Brasilien zur Unterstützung von Sektordialogen (Studien, Workshops, Studienaufenthalte)
  • wissenschaftliche Forschung und andere Fragestellungen, um die sich die EU-Brasilien-Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit“ kümmert
  • jährliche hochrangige Dialoge über den Klimawandel, in denen es um Fortschritte bei internationalen Verhandlungen, inländischen Strategien und der technischen Zusammenarbeit geht

Ferner gibt es im Rahmen des Partnerschaftsinstruments (2014 – 2020) ein Aktionsprogramm der EU, Mexikos und Brasiliens für emissionsarme Unternehmen. Dieses

  • fördert die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen aus der EU und mexikanischen und brasilianischen Unternehmen und
  • bietet technische Hilfe bei der Ausarbeitung gemeinsamer Geschäftspläne, die finanziell rentabel sein können.