Klimapolitik

Kostenlose Zuteilung

Strategie

Standardverfahren für die Zuteilung von Emissionszertifikaten an Unternehmen, die am EU-Emissionshandelssystem (EU-EHS) teilnehmen, ist die Versteigerung. Der Übergang zur Versteigerung erfolgt jedoch - außer für den Stromsektor - schrittweise. Eine bestimmte Menge an Zertifikaten wird bis 2020 und danach weiterhin kostenlos zugeteilt.

Die Weiterführung der kostenlosen Zuteilung ermöglicht der EU die Verfolgung ambitionierter Emissionsreduktionsziele und schützt zugleich im internationalen Wettbewerb stehende Branchen vor dem Risiko einer Verlagerung von CO₂-Emissionen.

Im laufenden Handelszeitraum (2013–2020) werden 57 % der Gesamtmenge an Zertifikaten versteigert, während die restlichen Zertifikate für die kostenlose Zuteilung zur Verfügung stehen.

Die kostenlose Zuteilung verringert sich jährlich.

Mann am Schreibtisch überprüft Rechnungen (Detailaufnahme), © Digital Vision/Push

Zu Beginn des laufenden Handelszeitraums wurden der Fertigungsindustrie 80 % ihrer Zertifikate kostenlos zugeteilt. Dieser Anteil wird jährlich schrittweise auf 30 % im Jahr 2020 gesenkt.

Stromerzeuger erhalten seit 2013 im Prinzip keine kostenlosen Zertifikate mehr, sondern müssen diese kaufen. Eine bestimmte Menge kostenloser Zertifikate steht jedoch für die Modernisierung des Stromsektors in einigen Mitgliedstaaten zur Verfügung.

Fluggesellschaften erhalten im Zeitraum 2013-2020 weiterhin den größten Teil ihrer Zertifikate kostenlos.

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