Vertretung in Belgien

Hochwasser: EU-Hilfe für Belgien

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EU-mechanisme voor civiele bescherming
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Das EU-Katastrophenschutzverfahren wurde aktiviert, nachdem Belgien am 14. Juli 2021 um Hilfe bei der Bewältigung der schweren Überschwemmungen gebeten hatte.

15/07/2021

Das EU-Katastrophenschutzverfahren wurde aktiviert, nachdem Belgien am 14. Juli 2021 um Hilfe bei der Bewältigung der schweren Überschwemmungen gebeten hatte. Frankreich hat sofort ein Hochwasserrettungsteam und einen Helikopter entsandt, um bei den Rettungseinsätzen vor Ort zu helfen, die vorwiegend in den überschwemmten Gebieten rund um die Stadt Lüttich geleistet werden. Italien und Österreich haben ebenfalls angeboten, Hochwasserrettungsteams zu entsenden. Die Kommission koordiniert die Hilfe und übernimmt bis zu 75 % der anfallenden Transportkosten.

Der Kommissar für Krisenmanagement Janez Lenarčič sagte: „Die EU steht Belgien in dieser Notsituation solidarisch zur Seite und leistet konkrete Unterstützung. Wir sprechen den Familien, die Angehörige verloren haben, unser vollstes Mitgefühl aus. Ich möchte den belgischen und französischen Rettungsteams, die zuerst vor Ort waren, für ihren Einsatz danken. Wir stehen bereit, um noch weitere Unterstützung zu leisten.“

Darüber hinaus werden mit dem Copernicus-Satelliten der EU Übersichtskarten über die betroffenen Gebiete erstellt.

Das rund um die Uhr einsatzbereite Zentrum der Europäischen Union für die Koordination von Notfallmaßnahmen steht in regelmäßigem Kontakt mit den belgischen Behörden, um die Lage genau zu verfolgen und ggf. weitere EU-Hilfe bereitzustellen.

Hintergrund

Das Katastrophenschutzverfahren der Union stärkt die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und sechs weiteren teilnehmenden Staaten im Bereich des Katastrophenschutzes und dient der Verbesserung von Katastrophenprävention, -vorsorge und -bewältigung. Erkennt ein Land, dass seine Kapazitäten zur Bewältigung eines Notfalls nicht ausreichen, kann es um Hilfe im Wege des Verfahrens bitten.

Weitere Informationen

Pressemitteilung

RescEU