Vertretung in Österreich

Coronavirus - Timeline

 

31. Dezember 2019:

Das WHO-Büro in China wird über Fälle von Lungenentzündungen unbekannter Ursache informiert (mehr Info). Es gebe allerdings keinen Nachweis einer Übertragung von Mensch zu Mensch, heißt es; zudem gebe es keine Berichte über eine Ansteckung von medizinischem Personal.

4. Jänner 2020:

Die WHO teilt mit, dass China über eine Häufung von Lungenerkrankungen – ohne Todesfolge – in Wuhan berichtet.

9. Jänner 2020:

Europäische Kommission aktiviert den beim Europäischen Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) angesiedelten Frühwarnmechanismus (Early Warning and Response System).

9. Jänner 2020:

Europäisches Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) veröffentlicht eine Risikoeinschätzung (Threat assessment brief).

12. Jänner 2020:

China übermittelt der WHO das Genom für den neuen Virus. Die Behörden teilen mit, dass niemand aus dem Gesundheitspersonal infiziert sei, und dass kein klarer Nachweis für eine Übertragung von Mensch zu Mensch vorliege.

13. Jänner 2020:

Erster Fall einer bestätigten Infektion mit dem Coronavirus außerhalb Chinas (Thailand).

17. Jänner 2020:

Erstes Treffen des EU-Ausschusses für Gesundheitsschutz unter Vorsitz der Europäischen Kommission.

17. Jänner 2020:

Das Europäischen Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) veröffentlicht eine Risikoevaluierung (Rapid risk assessment) – laufende Updates folgen.

22. Jänner 2020:

Zweites Treffen des EU-Ausschusses für Gesundheitsschutz unter Vorsitz der Europäischen Kommission.

23. Jänner 2020:

Das Krisenkomitee der WHO berät über den Ausbruch des Coronavirus in China; mittlerweile gibt es auch Berichte über Fälle in Korea, Japan, Thailand und Singapur. Einige Mitglieder finden es noch zu früh, eine internationale Gesundheitsnotlage auszurufen.

24. Jänner 2020:

Der erste europäische Fall wird aus Frankreich berichtet.

27. Jänner 2020:

Drittes Treffen des EU-Ausschusses für Gesundheitsschutz unter Vorsitz der Europäischen Kommission.

27. Jänner 2020:

Das Robert Koch Institut schätzt die Gefahr einer Ausbreitung von Corona auf Basis der vorliegenden Informationen als gering ein; Video.

28. Jänner 2020:

Treffen zwischen WHO-Generaldirektor Tedros und Chinas Präsident Xi. Es wird vereinbart, dass die WHO internationale Experten nach China schickt, um Informationen über den Virusausbruch zu sammeln. 

28. Jänner 2020:

Aktivierung des EU-Zivilschutz-Mechanismus, um EU-Bürger aus Drittstaaten nach Europa heimzuholen; (bis 9. April wurden rund 28.000 EU-Bürger aus Drittstaaten zurückgeflogen).

29. Jänner 2020:

Pressekonferenz von EU-Gesundheitskommissarin Kyriakides und EU-Kommissar Lenarčič, zuständig für Krisenmanagement.

30. Jänner 2020:

WHO ruft internationale Gesundheitsnotlage aus.

31. Jänner 2020:

Viertes Treffen des EU-Ausschusses für Gesundheitsschutz unter Vorsitz der Europäischen Kommission.

31. Jänner 2020:

EU mobilisiert in einem ersten Schritt 10 Millionen Euro für die Erforschung des Coronavirus.

4. Februar 2020:

Fünftes Treffen des EU-Ausschusses für Gesundheitsschutz unter Vorsitz der Europäischen Kommission.

6. Februar 2020:

Sechstes Treffen des EU-Ausschusses für Gesundheitsschutz unter Vorsitz der Europäischen Kommission.

11. Februar 2020:

WHO gibt der neuen Krankheit den Namen COVID-19.

13. Februar 2020:

Sondertreffen der EU-Gesundheitsminister; Statement von Kommissarin Kyriakides bei der Pressekonferenz

15. Februar 2020:

WHO-Generaldirektor Tedros warnt bei der Sicherheitskonferenz in München vor der Stigmatisierung Infizierter; gleichzeitig ruft er die internationale Gemeinschaft auf, das Fenster zu nützen und sich vorzubereiten.

21. Februar 2020:

WHO-Generaldirektor Tedros warnt, dass der Handlungsspielraum kleiner wird; er ernennt sechs Sonderbotschafter für COVID-19.

24. Februar 2020:

Ein Team des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten und ein Team der WHO reisen nach Italien, um sich vor Ort ein Bild zu machen und zu unterstützen.

24. Februar 2020:

Europäische Kommission stellt 232 Millionen Euro für die weltweite Bekämpfung des Coronavirus-Ausbruchs zur Verfügung; mehr Info.

28. Februar 2020:

Die Europäische Kommission startet ein gemeinsames Beschaffungsverfahren für medizinische Schutzausrüstung.

2. März 2020:

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen richtet einen Krisenstab ein, um die Maßnahmen gegen das Coronavirus auf politischer Ebene zu koordinieren.

6. März 2020:

Die Europäische Kommission erhöht die Mittel für die Forschung an Medikamenten und Behandlungen gegen das Coronavirus auf 48,5 Millionen Euro für 18 Projekte. Eines davon wird von der österreichischen Apeptico koordiniert. Insgesamt unterstützt die Europäische Kommission nun 140 Teams durch das Forschungsprogramm Horizon 2020 bei ihrem Kampf gegen das Virus.

6. März 2020:

Treffen der EU-Gesundheitsminister; Binnenmarktkommissar Breton setzt sich dort vehement für die Aufhebung deutscher und französischer Exportverbote für medizinische Schutzausrüstung ein.

10. März 2020:

Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigt eine Corona-Investitionsinitiative an. 

10. März 2020:

Europäische Kommission kündigt Maßnahmen für Fluglinien an. Sie sollen ihre Start- und Landerechte für die kommende Saison auch dann behalten dürfen, wenn sie die Slots nicht wie vorgeschrieben zu 80 % ausnutzen. Dadurch soll vermieden werden, dass leere Flugzeuge abheben.

11. März 2020:

Die WHO erklärt die bisherige Epidemie zur Pandemie.

12. März 2020:

Europäische Zentralbank richtet einen Rahmen für den Ankauf von Nettovermögenswerten in Höhe von 120 Milliarden Euro ein; mehr Info.

13. März 2020:

Die Europäische Kommission präsentiert ein Maßnahmenpaket, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzufedern. Dabei geht es auch darum, Mitgliedstaaten einen maximalen Spielraum bei Staatsbeihilfen und budgetären Maßnahmen einzuräumen.

15. März 2020:

Europäische Kommission ergreift Maßnahmen um Versorgung mit Schutzausrüstung in der EU sicherzustellen: Ausfuhren in Drittstaaten bedürfen einer Genehmigung der Mitgliedstaaten.

16. März 2020:

Europäische Kommission bietet Tübinger Pharmaunternehmen CureVac einen 80-Millionen-Euro-Kredit an, um die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Corona-Virus zu unterstützen, mehr Info.

16. März 2020:

Die Europäische Kommission präsentiert Leitlinien für Grenzmaßnahmen, um darauf hinzuwirken, dass dringend benötigte Güter (medizinische Produkte, Lebensmittel) an den Bestimmungsort gelangen und Arbeitskräfte in Schlüsselbranchen die Grenze passieren können.

17. März 2020:

Die Europäische Kommission startet zwei weitere gemeinsame Beschaffungsverfahren: eines für Schutzausrüstung und eines für Beatmungsgeräte.

18. März 2020:

Die Europäische Zentralbank kündigt ein Anleihenkaufprogramm über 750 Milliarden Euro an, das Pandemic Emergency Purchase Programme.

19. März 2020:

Die Europäische Kommission startet ein gemeinsames Beschaffungsverfahren für Testkits.

19. März 2020:

Europäische Kommission beschließt befristeten Beihilferahmen, um den Mitgliedstaaten maximale Flexibilität bei Staatsbeihilfen zu gewähren (eine Ausweitung erfolgt am 3. April).

19. März 2020:

Europäische Kommission beschließt die erstmalige Einrichtung eines gemeinsamen strategischen Vorrats für Schutzmaterial.

20. März 2020:

Europäische Normen für medizinische Ausrüstung werden frei verfügbar gemacht, um Produktion zu erleichtern; mehr Info.

20. März 2020:

Europäische Kommission schlägt die Aktivierung der Ausweichklausel des Stabilitäts- und Wachstumspakts vor: Die Regeln für die Überwachung der Haushaltsdisziplin in der EU werden folglich gelockert.

23. März 2020:

Die Europäische Kommission regt die Einrichtung von grünen Korridoren an, auf denen Lkw binnen 15 Minuten die Grenze passieren können. Das soll sicherstellen, dass dringend benötigte Waren im Binnenmarkt ausgeliefert werden können.

25. März 2020:

Europäische Kommission legt Leitlinien vor, um ein harmonisiertes Vorgehen im Hinblick auf die Prüfung ausländischer Direktinvestoren sicherzustellen und strategisch wichtige Unternehmen zu schützen.

26. März 2020:

Kommissionspräsidentin von der Leyen und der Präsident des Europäischen Rates Michel bekräftigen in einer G20-Videokonferenz das Engagement der EU im weltweiten Kampf gegen das Virus; Statement.

30. März 2020:

Die Europäische Kommission legt praktische Hinweise vor, um sicherzustellen, dass Arbeitskräfte im medizinischen Sektor, in der Lebensmittelindustrie und im Agrarsektor trotz nationaler Grenzmaßnahmen zu ihrem Arbeitsplatz gelangen können.

30. März 2020:

Die Europäische Kommission unterstützt östliche Partnerländer und Länder am Westbalkan im Kampf gegen die Corona-Krise.

31. März 2020:

Europäische Kommission verstärkt die Unterstützung für syrische Flüchtlinge und bedürftige Gruppen im Irak, Jordanien und dem Libanon. Sie stellt ein neues Hilfspaket über 240 Millionen Euro bereit.

2. April 2020:

Europäische Kommission schlägt ein Solidaritätsinstrument im Umfang von 100 Milliarden Euro vor. Ziel ist es, Kurzarbeitsmodelle in der EU zu unterstützen – und so Arbeitsplätze und Unternehmensfortbestand zu sichern.

3. April 2020:

Europäische Kommission befreit importierte Medizinprodukte, medizinische Ausrüstung und Testkits aus Drittländern vorübergehend von Zöllen und Mehrwertsteuer.

3. April 2020:

Europäische Kommission präsentiert Leitlinien, um die grenzüberschreitende Entsendung von medizinischem Personal und die Behandlung von Patienten in anderen EU-Staaten zu erleichtern. 

6. April 2020:

Europäische Kommission und Europäische Investitionsbank mobilisieren 8 Milliarden Euro für 100.000 Klein- und Mittelunternehmen.

7. April 2020:

Europäische Hilfe für Italien: Ein Team europäischer Ärzte und Krankenschwestern aus Rumänien und Norwegen wird im Rahmen des EU-Zivilschutz-Mechanismus nach Mailand und Bergamo entsandt. Österreich stellt mehr als 3000 Liter Desinfektionsmittel bereit.
 

8. April 2020:

Europäische Kommission legt Empfehlungen für Corona-Apps vor.

8. April 2020:

Europäische Kommission unterstützt Partnerländer weltweit im Kampf gegen Corona-Pandemie.

8. April 2020:

Europäische Kommission präsentiert Leitlinien, um die Medikamentenversorgung in der EU sicherzustellen.

9. April 2020:

Europäische Kommission genehmigt österreichische Liquiditätsmaßnahme über 15 Milliarden Euro zur Unterstützung der Wirtschaft; mehr Info.

15. April 2020:

Europäische Kommission präsentiert Fahrplan und Kriterienkatalog, um koordinierten Ausstieg aus Notmaßnahmen in der EU sicherzustellen.

Europäische Kommission legt Leitlinien für Teststrategien vor.